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Spielerische Sprachförderung mit Meine ersten Spiele – Fische angeln

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Zusätzlich zu den Spielregeln haben wir Ihnen Vorschläge zusammengestellt, die Sie dazu anregen sollen, eine Spielerunde auch für die Sprachförderung zu nutzen.

Spielanleitung Meine ersten Spiele – Fische angeln

Spielerische Sprachförderung mit Meine ersten Spiele – Fische angeln

Behalten Sie jedoch bitte stets im Blick, dass der Spaß am Tun im Vordergrund steht. Denn wie immer gilt: Wenn Spielen Spaß macht, geht das Lernen ganz von alleine.

Wortschatz, Sprachverständnis und Satzformen

Welche Worte, Sätze und Geschichten fallen Ihnen ein, wenn Sie gemeinsam das Spielmaterial betrachten?

Besprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, was es im Spielplan, also im Meer, zu entdecken gibt. Überlegen Sie, wo im Alltag Sie gemeinsam Fisch beobachten können, besuchen Sie z.B. ein Aquarium oder schauen Sie sich im Zoohandel gemeinsam Fische an.

Stellen Sie kleine Rätsel, und Zählaufgaben.

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Findest du die beiden kleinen Seepferdchen?
Wie viele Tintenfische sind im Meer?
Welcher Fisch ist verliebt?
Welche Farbe haben die Stiefel?
Findest du die Herzen?

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Feinmotorik

Malen fördert nicht nur die Fantasie, sondern auch die Feinmotorik und den Wortschatz. Malen Sie vor oder nach dem Spiel. Malen Sie gemeinsam eine Anzahl sehr einfache Fische auf ein Blatt – malen Sie nur einen einfachen Umriss, z.B. mit schwarzen Stiften .

Nehmen Sie den Farbwürfel und legen sie passende Farbstifte bereit.

Dann wird gewürfelt. Die Würfelfarbe bestimmt, mit welchem Farbstift ein beliebiger Fisch angemalt werden soll.

Zeigt der Würfel das Glitzersymbol, darf ein Fisch in einer beliebigen Farbe angemalt werden.

Sätze bauen

Sprechen Sie, während Sie spielen! Nutzen Sie alle Sätze, die Ihnen einfallen.

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Wir angeln.
Du bekommst die Angel.
Der Wurm hängt an der Angelschnur.
Die Fische leben im Meer.
Der Würfel zeigt den Glitzerfisch.
Du darfst den Glitzerfisch angeln.
Ich angele den roten Fisch.
Ich lege den roten Eimer in meine Tafel.

Sprechen Sie auch in der Vergangenheitsform:

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Du hast den Glitzerfisch geangelt.
Ich habe die Ente in meine Tafel gelegt.
Du hast dir die Angel genommen.

Sätze mit Ortsbeschreibungen zu formulieren, ist in der deutschen Sprache nicht einfach! Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch die Verhältniswörter wie z. B. auf, in, im ... zu üben.

Verwenden Sie verschiedene Satzformen.

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Der Fisch hängt an der Angel.
Im Meer leben viele Fische.
Die Schaufel liegt im Sand.
Lege den Ball in deine Tafel.
Dieser Fisch schwimmt hinter der Koralle.
Die Krabbe sitzt auf dem Ball.
Der Wurm guckt aus dem Sand heraus.

Mit bestimmten Fragen ist es einfacher, die Wortform zu erkennen, die ein Verhältniswort haben muss. Auch wenn man nicht weiß, ob es nun um den Wem-Fall (Dativ = im, auf, aus):

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Wo leben die Fische? Im Meer.

... oder den Wen-Fall (Akkusativ = in, auf) geht:
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Wohin legst du das Spielzeug? Ich lege das Spielzeug in die Tafel.

Schwierige Laute unterscheiden und üben

Manche Kinder benötigen therapeutische Unterstützung bei der Aussprache bestimmter Laute. Besprechen Sie vor dem Ausprobieren unserer Beispielübungen mit dem Therapeuten Ihres Kindes, was Sie zu Hause üben können.

Ganz wichtig: Hier geht es um die Laute, nicht um die Buchstaben. Sagen Sie darum „F“ [f] wie am Anfang von „Fisch“, nicht „Ef“. Das wird für Sie zunächst ungewohnt sein. Es ist jedoch sehr wichtig, damit Ihr Kind die Laute in den Wörtern hören und auch selbst aussprechen kann.
Die Laute kommen manchmal am Anfang, mal in der Mitte oder auch am Ende der Worte vor. Vereinbaren Sie mit den Therapeuten Ihres Kindes ein Signal, das Sie geben, wenn Ihr Kind den Laut, den Sie üben, falsch ausspricht.

Laut Wortbeispiele Satzbeispiele
CH [-ch-]  Seepferdchen Das Seepferdchen spielt mit der Ente.
F [f-] Fisch, fangen Ich fange den Fisch.
FR [fr-] frisst Der Fisch frisst den Wurm.
G [g-] Gießkanne Der Tintenfisch hat eine Gießkanne.
  [-g-] Angel Der Fisch hängt an der Angel.
GR [gr-] grün Ich angele den grünen Fisch.
PF [-pf-] Seepferdchen Das Seepferdchen spielt mit der Ente.
SCHW [schw-] schwimmen Die Fische schwimmen im Meer.
ST [-st-] Seestern Der Seestern spielt mit der Schaufel.
T [t-] Tintenfisch Der Tintenfisch ist lila.
  [-t-] Ente, Tintenfisch Die Ente taucht. Der Tintenfisch hat viele Arme.
  [-t] frisst Der Fisch frisst den Wurm.

 

TIPP

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Wenn Sie unsere Beispiele gesehen haben, werden Ihnen sicher auch noch weitere Möglichkeiten einfallen, um bestimmte Laute beim Sprechen zu benutzen und so gemeinsam mit Ihrem Kind zu üben.

Anleitung: Spielerische Sprachförderung mit Meine ersten Spiele – Fische angeln

Bitte beachten Sie:

Diese Informationen ersetzen keine logopädische oder sprachtherapeutische Therapie. Wir möchten Sie jedoch informieren und Ihr Ideengeber sein. Denn wenn Sie unsere Tipps gelesen haben, werden Sie noch viele weitere Möglichkeiten entdecken, um Ihr Kind ganz nebenbei im Alltag sprachlich zu fördern.

Wenn Sie meinen, dass die Sprachentwicklung Ihres Kindes nicht „normal“ verläuft, so nehmen Sie bitte fachliche Unterstützung in Anspruch. Kinderärzte, Logopäden oder Sprachheilpädagogen, Sozialpädiatrische Zentren, Krankenkassen oder Gesundheitsämter können Sie kompetent beraten.

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