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Spielerische Sprachförderung mit Büchern

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Bücher sind voll von Sprache und Geschichten. Es liegt also nahe, Bücher zur Sprachförderung zu nutzen.
Ein weiterer großer Pluspunkt: Die meisten Kinder genießen das gemeinsame Lesen und Vorlesen ganz besonders. Und sie sind aufmerksame Zuhörer, die sofort bemerken, wenn die Vorleserin bzw. der Vorleser ein Wort vertauscht, vergisst oder die Geschichte verändert.

Lesen Sie gemeinsam und unterhalten Sie sich über die Figuren und den Ablauf der Geschichte.

Spielerische Sprachförderung mit Büchern

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Wer eine Sprache lernt, muss verstehen, wie Wörter und Sätze gebaut sind.

Dabei hilft es, Wörter und Sätze mit Hilfe von Liedern, Gedichten und Reimen rhythmisch zu sprechen und auch mit Bewegungen zu begleiten.

Gedichte und Reime haben einen schönen regelmäßigen Klang und Rhythmus. Darum lassen sie sich leichter auswendig lernen als ungereimte Texte. Durch die Betonung der Wörter und das Klatschen von Silben lernen die Kinder ganz nebenbei, dass Wörter in kleinere Einheiten aufgeteilt werden können. Und wer Wörter in diese kleineren Einheiten zerlegen kann, hat es später beim Lesen- und Schreibenlernen leichter.

Ein großes Glück: Sobald Kinder die Sprache entdecken, mögen sie Reime und Sprachspiele gerne. Ab ca. 4 Jahren entdecken Kinder, dass sich Wörter verändern lassen, formulieren Quatschwörter und Quatschreime.

Sprechen Sie auch nach dem Lesen über die Geschichten und Bilder.
Verwenden Sie dabei verschiedene Satzformen. Stellen Sie auch Fragen und kleine Aufgaben.

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Das Küken sitzt auf dem Schwein.
Wo ist Milli Maus?
Wer guckt über den Zaun?

Sprechen Sie auch in der Vergangenheitsform:

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Das Küken ist auf das Schwein geflogen.
Das Lamm war müde. Nun ist es eingeschlafen.

Sätze mit Ortsbeschreibungen zu formulieren, ist in der deutschen Sprache nicht einfach! Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch die Verhältniswörter wie z. B. auf, in, im ... zu üben:

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Das Pferd steht im Stall.
Auf dem Dach sitzt die Taube.
Der Hahn läuft auf dem Hasenstall herum.
Das Ferkel steht vor der Wasserschale.

Mit bestimmten Fragen ist es einfacher, die Wortform zu erkennen, die ein Verhältniswort haben muss. Auch wenn man nicht weiß, ob es nun um den Wem-Fall (Dativ = im, auf, aus):

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Wo steht die Taube? Auf dem Dach.

... oder den Wen-Fall (Akkusativ = in, auf) geht:

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Wohin springt das Küken? In das Wasser.

Bitte beachten Sie:

Diese Informationen ersetzen keine logopädische oder sprachtherapeutische Therapie. Wir möchten Sie jedoch informieren und Ihr Ideengeber sein. Denn wenn Sie unsere Tipps gelesen haben, werden Sie noch viele weitere Möglichkeiten entdecken, um Ihr Kind ganz nebenbei im Alltag sprachlich zu fördern.

Wenn Sie meinen, dass die Sprachentwicklung Ihres Kindes nicht „normal“ verläuft, so nehmen Sie bitte fachliche Unterstützung in Anspruch. Kinderärzte, Logopäden oder Sprachheilpädagogen, Sozialpädiatrische Zentren, Krankenkassen oder Gesundheitsämter können Sie kompetent beraten.

Anleitungen zur Sprachförderung
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