Von Traummonstern und der Angst im Dunkeln: Warum Einschlafen bei Kindern manchmal nicht so einfach ist

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Jedes Kind ist anders – was oft leicht gesagt ist, stellt Eltern aber in manchen Situationen vor große Herausforderungen, zum Beispiel, wenn es ums Einschlafen geht. Was bei einigen Kindern reibungslos und routiniert abläuft, kann bei anderen zur Geduldsprobe für die Eltern werden. Und wie schön wäre es da, wenn es eine Universal-Lösung zum Einschlafen geben würde? Diese gibt es aber nicht, eben weil jedes Kind anders ist. Doch es gibt einige Dinge, die einer Vielzahl von Kindern dabei helfen, einfacher in den Schlaf zu finden und leichter durchzuschlafen. So ist es beispielsweise wichtig, eine angenehme Einschlafatmosphäre im Kinderzimmer zu schaffen, z.B. durch das stimmungsvolle Licht von Schlummerlichtern oder durch Steckdosenlichter, mit denen beruhigende Träume-Bilder ganz einfach an die Decke projiziert werden können. Aber auch sanfte, vertraute Melodien aus Spieluhren oder Mobiles sorgen dafür, dass die Kleinen besser zur Ruhe kommen und sich entspannen. So ist bereits ein guter Grundstein gelegt für ein abendliches gemeinsames Einschlafritual, das zwischen Kindern und Eltern ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit schafft. Woraus dieses Ritual besteht – ob aus dem Vorlesen einer Geschichte, dem gemeinsamen Betrachten eines Bilderbuchs oder dem Kuscheln auf dem Sofa – ist wiederum sehr individuell und von Kind zu Kind, von Familie zu Familie unterschiedlich.

Erfahrungsberichte, Tipps und Tricks rund ums Einschlafen – von Eltern für Eltern

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Tanja von „Rougerepertoire“ findet:

„Einschlafen ist von mehreren Faktoren abhängig, doch jedes Kind kann einschlafen lernen! Manche brauchen dafür einfach länger.“

Ihre Tipps und Tricks:

  • Nach dem Abendbrot wird sich bettfertig gemacht. Das hat einfach den Grund, dass wir hier rausgefunden haben, dass dies ein großes Ärgernis für die Kinder darstellt, wenn sie schon zu müde sind. So haben sie aber die Gewissheit, dass sie anschließend noch ruhig spielen dürfen.
  • Außerdem reden wir wenn Bedarf der Kinder da ist, dann noch einmal mit ihnen über den Tag. Gab es Ärgernisse? So müssen sie sich nicht direkt vor dem Schlafen gehen damit befassen, sondern können im besten Fall positiv gestimmt ins Bett gehen.
  • Eine halbe Stunde bevor es ins Bett geht, setzen wir uns gemeinsam hin, kuscheln und lesen noch ein Buch. Entweder können sie sich einigen, welches vorgelesen werden soll, oder aber jeder darf sich ein kurzes Buch aussuchen. Manchmal kommt auch die Taschenlampe zum Einsatz. Dann denken wir uns kurze Geschichten zu den lustigen Bildern aus, die an die Wand geworfen werden.
  • Die Kleine schläft mit ihrer Kuscheltierparade im Bett, die stets neu sortiert werden muss. Außerdem muss sie ja auch allen Tieren gute Nacht sagen. Hat also euer Kind auch einen festen Ritus, dann plant das auf jeden Fall mit ein, damit man in der Situation keinen Stress verursacht, durch "hetzen".
  • Kommt es hier abends doch noch zum Streit der beiden Mädchen, dann wissen sie: vor dem schlafen gehen wird sich immer vertragen. So handhaben wir es auch. Musste man schimpfen oder aber man ist eben manches Mal sauer, dann wird das nie mit in den nächsten Tag genommen. Sonst wirkt es sich, zumindest bei uns, auch aufs Einschlafen aus, da insbesondere die Große dann erst gar nicht abschalten kann.

Tanjas vollständigen Artikel zum Thema Einschlafen gibt es hier.

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Nadine von „Naditellbe“ findet:

„Kinder und Babys brauchen Rituale!"

Wir schauen jeden Abend ein Buch an und darauf freut sich Lea immer ganz arg. Babys brauchen auch etwas, worauf sie sich jeden Abend freuen können und es muss auch immer das Gleiche sein, damit die Babys erkennen und verstehen, dass man das jeden Abend mit ihnen macht (z. B. Buch anschauen), wenn es ins Bett geht! Außerdem finde ich es wichtig, dass die Kleinen immer zur selben Uhrzeit Schlafen gehen. Und Lea ist ein Kuscheltier ganz wichtig!

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Christina von „Ichmitkind“ findet:

„Wir brauchen einander für Wärme, Schutz und Geborgenheit!"

Meine beiden Söhne (3 Jahre und 1/2 Jahr) werden von uns in den Schlaf begleitet. Meistens kuschelt sich der Papa zum Großen, bis er eingeschlafen ist, während ich das Baby in den Schlaf stille. Klar - manchmal denke ich schon an den nahenden Feierabend und würde unser Ritual am liebsten beschleunigen. Doch es ist eine ganz natürliche Sache. Kein Lebewesen auf der Welt - sofern es nicht ein natürlicher Einzelgänger ist - möchte nachts alleine schlafen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich es als Kind geliebt habe, bei meiner Mama unter die Decke zu schlüpfen. Wir behaupten immer, der Mensch ist ein soziales Wesen. Das bedeutet auch, dass wir einander brauchen für Wärme, Schutz und Geborgenheit. Deshalb erhalten meine Kinder auch abends - und bei Bedarf selbstverständlich die ganze Nacht - Kuscheleinheiten mit uns Eltern.

Christinas vollständigen Artikel zum Thema Einschlafen gibt es hier.

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Marsha von „Mutter und Söhnchen“ findet:

„Gemeinsame Zeit mit Mama und Papa zum Kuscheln sind wichtig!“

Für uns eignet sich hierzu perfekt das Vorlesen vor dem Einschlafen! Seit einiger Zeit mag der Rabauke nun jeden Abend zum Einschlafen eine Geschichte hören. Eine, die nicht zu lange ist und die mit verstellten Stimmen vorgelesen werden kann. Er braucht diese gemeinsame Zeit mit Mama oder Papa, um den Tag ausklingen zu lassen, noch etwas Nähe zu tanken und zu kuscheln. Dann machen wir das Sternenlicht an, kuscheln uns unter die Decke und genießen diesen besonderen Vorlese-Moment zusammen. Lesen gehört bei uns einfach zum Einschlafritual, denn auch der große Bruder besteht jeden Abend auf ein bis zwei Kapitel aus seinem aktuellen Vorlesebuch. Und ist das gerade besonders spannend, dann macht er sich blitzschnell bettfertig, um auch ja genug Lesezeit zu haben.

Marshas vollständigen Artikel zum Thema Einschlafen gibt es hier.

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Mali stellt die Frage des Monats: Wie kann ich Traummonster am besten verjagen?

Die kleine Mali von HABA ist sich sicher: Unter ihrem Bett lauern ganz bestimmt fiese Traummonster, die immer dann zum Vorschein kommen, wenn es im Zimmer dunkel wird. Doch Mali wäre nicht Mali, wenn sie nicht nach einer Möglichkeit suchen würde, diese Monster zu verjagen …

Anti-Traummonster-Spray

Traummonster sind gar nicht so einfach zu fangen, geschweige denn zu vertreiben. Außer man hat eine echte „Wunderwaffe“ zur Hand – so wie das Anti-Traummonster-Spray, das sich im Handumdrehen herstellen lässt.

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Benötigtes Material:

  • eine leere, saubere Sprühflasche ohne Etikett
  • Schere 
  • Kleber
  • Vorlage (entweder zum Ausmalen oder – bereits fertig – zum Ausdrucken)
  • Stifte zum Ausmalen der Vorlage

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. fertige Vorlage bzw. Ausmal-Vorlage downloaden
  2. Vorlage auf die Größe der Sprühflasche zurechtschneiden
  3. Vorlage auf die Flasche kleben
  4. eventuell Flasche beschriften
  5. Wasser in die Sprühflasche füllen
  6. Anti-Traummonster-Spray im Kinderzimmer versprühen, falls die Kleinen Angst vor Monstern haben