Produktdesign

In unserer hausinternen Design-Abteilung sind viele kreative Köpfe am Werk. Da wird gezeichnet, entworfen, gebastelt und getestet … so lange, bis unsere Designerinnen und Designer, aber auch unser Produktmanagement mit den Entwürfen für die verschiedenen neuen Spielsachen und Kinderzimmer-Accessoires zufrieden sind. „Das ist keine Zauberei, sondern kreative Arbeit“, erklärt Designerin Ines Frömelt. Bis ein neues Produkt hergestellt und dann auch von den Kunden gekauft werden kann, vergehen Monate: Die Entwürfe werden präsentiert, besprochen und optimiert. Haben sich alle Verantwortlichen über das Aussehen des Produktes geeinigt, wird der Preis kalkuliert und die Konstruktionszeichnung in der Technik-Abteilung angefordert. Dann werden mehrere Muster gebaut bzw. genäht, die nun auf eine Reise durch die anderen Fachabteilungen gehen. Stationen sind zum Beispiel das Fotostudio, Verpackungsdesign und die Werbeagentur. Denn parallel zur Produktion der neuen Spielsachen entstehen auch die Verpackungen sowie Prospekte für unsere Fachhändler und Endkunden. Dafür werden verschiedene Fotos sowie Texte in sechs Sprachen benötigt, die sowohl bei den Verpackungsdesignern, als auch bei den Print- und Online- Grafikern für die jeweiligen Medien Verwendung finden. Sie sehen also: Vom ersten Entwurf in der Design-Abteilung bis zum fertigen Produkt ist es ein ganz schön langer Weg!

Gestatten? Unsere Designer stellen sich vor:

t-295-matthias-boeck.jpg

Matthias Böck

Ich habe Produktdesign in Hannover studiert und arbeite seit 11 Jahren in der HABA-Firmenfamilie. Für HABA habe ich alle Terra Kids-Produkte designt. Ansonsten bin ich auch für die anderen Vertriebsbereiche der HABA-Firmenfamilie tätig und entwerfe zum Beispiel Außenspielgeräte.
Inspirationen bekomme ich von meinen Kindern, durch Recherchen und viel, viel Arbeit. Das Besondere bei HABA ist, dass wir die Kinder ernst nehmen.

Mein Lieblingsprodukt ist das Schnitzmesser von Terra Kids, weil es für Kinder gemacht ist, aber kein Spielzeug ist. Es ist so gestaltet und hergestellt, dass es einen lebenslang begleitet und sogar an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

t-295-anna-lena-filioiak.jpg

Anna Lena Filipiak

Ich bin Diplom-Designerin und arbeite seit September 2010 bei HABA. Studiert habe ich an der Hochschule für Kunst und Design/Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Mein Schwerpunkt sind Baby- und Kleinkindprodukte in Holz und Textil sowie Illustrationen. Aktuell beschäftigt mich vor allem die Kugelbahn Kullerbü.
Ich versuche immer mit offenen Augen durch die Welt zu gehen – die Inspiration kann nämlich an ganz unerwarteten Orten auf einen warten. Die besten Ideen verstecken sich meistens ohnehin erst einmal und kommen später dann ganz von allein, wenn man sich mit etwas ganz anderem beschäftigt. Darüber hinaus ist mir der Austausch mit meinen Kollegen und die Arbeit im Team sehr wichtig. Hier entstehen Detaillösungen meist wie von selbst, weil sich die einzelnen Ideen und Gedanken gegenseitig bereichern, ergänzen und weiterentwickeln.
Das Besondere an HABA ist für mich, dass wir die Kinder im Blick und im Herzen haben … Das spürt man auch bei unseren Produkten. Sie sind fröhlich, verspielt und sicher. Einfach HABA!
Mein Lieblingsprodukt ist das Stapelspiel Leuchtturm, denn es ist schön einfach, dabei aber sehr farbenfroh. Es unterstützt durch seine gerundeten Zapfen die Kleinsten wunderbar beim ersten Stapeln. Außerdem kann man den Turm ganz herrlich umschmeißen … und das immer wieder.

t-295-ines-froemelt.jpg

Ines Frömelt

Nach dem Abi und einer kurzen Tischlerlehre habe ich an der Hochschule für Kunst und Design/Burg Giebichenstein in Halle an der Saale studiert. Seit 1993 bin ich bei HABA und designe eigentlich alles: Greiflinge, Legespiele, Stapel- und Steckspiele … ein Schwerpunkt sind Puppen, Handpuppen und Puppenzubehör. Aber auch Kinderzimmer-Accessoires oder Designs für Melamin-Geschirr habe ich schon entworfen. Mein HABA-Lieblingsprodukt? Ich mag die Fantasiesteine, das Steckspiel Farbkringel und auch einzelne Puppen-Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, wie zum Beispiel Mali, Rubina und Imke. Jedoch ist die Arbeit an Kullerbü und Little Friends besonders wichtig für mich.

Ideen kommen mir beim Zeichnen, Beobachten und Tüfteln. Inspirieren können mich viele Dinge aus dem Alltag oder auch auf Reisen. Auch Bücher oder das Erleben von Kindern bringen mich immer wieder auf Neues.

Ich finde, HABA verbindet Produkte für Kinder mit viel Design, Liebe und Sorgfalt, aber auch mit Modernität. Bei meiner Arbeit hier kann ich die Erfahrungen und Lerninhalte aus dem Studium fast uneingeschränkt anwenden. Besonders die Zusammenarbeit mit den Kollegen verschiedener Bereiche machen die Ergebnisse effizient. HABA ist schon ein Gefühl geworden, eine kleine Philosophie für sich.

t-295-svetlana-loutsa.jpg

Svetlana Loutsa

Ich habe in meinem Heimatland Russland eine Ausbildung als Spielzeugdesignerin gemacht (1989 - 1993) und später habe ich in Hannover Kommunikationsdesign studiert. Seit Oktober 2014 arbeite ich bei HABA, entwerfe verschiedene Holz- und Stoffspielsachen und fertige Illustrationen für Spiele an. Auch Kinderkostüme gehören zu „meinen“ Produkten. Hier kommt mir meine Erfahrung als Kinderbuchillustratorin zugute.

Ideen bekomme ich bei Recherchen im Internet, bei Messebesuchen oder auch aus Kinderbüchern. Das Besondere an den HABA-Produkten ist ihre Vielfältigkeit, ihre hohe Qualität und ihr schönes Design.
Ein Lieblingsprodukt habe ich noch keines … aber das kommt bestimmt bald.

t-295-jutta-neuendorf.jpg

Jutta Neundorfer

Ich habe in Coburg Innenarchitektur (mit Schwerpunkt auf Möbeldesign) studiert und arbeite seit 1992 bei HABA. Entworfen habe ich schon fast alles. Momentan sind es vor allem verschiedene Produkte für Babys aus Holz, Stoff oder Kunststoff, Spielsachen für Kleinkinder, diverse Geschenkartikel, ganz unterschiedliche Mobiles und Kinderzimmer-Dekorationsartikel, aber auch Teppiche und Lampen. Auch eine Kinder-Taschen- und Rucksack-Serie ist von mir. Früher habe ich daneben auch viel für die Spieleredaktion gemacht (Spielregeln, Spielgestaltung/-themen entwickelt) und Spiele illustriert. Auch jetzt ist Illustrieren noch ein großer Teil meiner Arbeit.

Woher meine Inspirationen kommen, kann ich schwer nachverfolgen. Manchmal durch die Beschäftigung oder das Sehen völlig anderer Dinge (immer schön die Augen offen halten und Erinnerungen sammeln). Manchmal sehe ich etwas nur flüchtig und erkenne es gar nicht als das, was es ist, sondern sehe darin etwas ganz anderes, was ich dann eben als Entwurf umsetze. Manchmal gibt es aber auch ziemlich konkrete Produktvorgaben, dann muss man alles nur noch unter einen (bezahlbaren) Hut bringen.

Das Besondere an HABA-Produkten ist für mich der relativ hohe Innovationsgrad. Ein Beleg dafür ist, wenn wir von anderen Firmen kopiert werden. Und dann auch die „schönen“ Farb- und Materialkombinationen.

Mein Lieblingsprodukt wechselt immer wieder mal, zur Zeit sind es das Mobile Regenbogenbälle, das Memoboard Vögelchen und die Garderobe Fang die Maus.

t-295-jan-schenkel.jpg

Jan Schenkel

Nach meiner Ausbildung zum Zahntechniker habe ich in Wuppertal Industriedesign studiert. Seit 2001 arbeite ich in der HABA-Firmenfamilie und entwerfe Spielsachen für Kinder, aber auch Möbel, sowohl für HABA, als auch für die anderen Vertriebsbereiche.

Im Spielzeugbereich liegen meine Schwerpunkte auf Schaukeln, der HABA-Kugelbahn und Sandspielzeug. Gerade mit unserer kreativen Sandspiel-Serie Sun Bistro haben wir etwas Neues geschaffen: Damit sind realistische Rollenspiele im Sandkasten oder am Strand möglich, sowohl Sandkuchen-Teig rühren, als auch Pizza backen oder einen Sandgarten anlegen.

Inspirationen bekomme ich durchs Spielen mit meinen Kindern, aber auch, indem ich andere Branchen beobachte oder mit meinen Kollegen diskutiere … insgesamt ist Designen harte Arbeit.
Mein aktuelles Lieblingsprodukt ist die Kugelbahn Kullerbü, denn sie vereint das Prinzip einer klassischen Kugelbahn mit einer liebevoll entworfenen Spielwelt.

t-295-mirka-schroeder.jpg

Mirka Schröder

Ich habe Spiel- und Lernmitteldesign an der Hochschule für Kunst und Design/Burg Giebichenstein in Halle an der Saale studiert und bin seit Februar 2013 in der Design-Abteilung von HABA.
Auf Ideen komme ich, wenn ich mit Kindern spiele oder sie dabei beobachte, wie sie mit den Dingen umgehen, etwas bauen und stapeln, umwerfen oder „umnutzen“. Dabei lerne ich sehr viel, vor allem: den kindlichen Blick auf die Dinge zu erhalten (oder es zu versuchen). Das bringe ich dann in meine Entwürfe für Produkte aus Holz und Textil für den Bereich Baby/Kleinkind ein und auch in Geschenkartikel, wie verschiedene Steckdosenlichter oder Taschenlampen-Projektoren. Von mir stammt auch die Serie Minimonster mit verschiedenen Kindergeschirr-Produkten, einem Stapelspiel, Sitzsack und Türstopper.

Für mich verbinden HABA-Produkte Funktion, hohen Spielwert, gutes Design und die humorvolle Sicht auf die Dinge. Holzspielzeugprodukte für den Kleinkindbereich zu gestalten, finde ich am Interessantesten. Es macht mir viel Spaß, Dinge zu schaffen, die die wesentlichen und ersten Spielerfahrungen der Kinder unterstützen, sie fordern und im besten Fall zum Lachen bringen. Und Schnullerketten! Die haben es in sich. Sie sehen so einfach aus: ein paar Figürchen und Perlen aneinander gefädelt, fertig. Aber man glaubt gar nicht, wie viele Prüfschablonen-, Zug- und Schlagtests so eine Schnullerkette bestehen muss, bevor sie serienreif ist. Da verzweifelt man manchmal – aber lernt auch viel!

t-295-susanne-wagner.jpg

Susanne Wagner

Nach meinem Studium an der FH Augsburg habe ich 10 Monate Praktikum und Diplomarbeit in der HABA-Werbeabteilung gemacht. Seit 2004 arbeite ich in der Design-Abteilung von HABA. Von mir stammt die Kaufladenserie Biofino, die Produkte der Familiy Food Stars-Serie, viele Badezimmerartikel, Geschenke und Teppiche. Dabei versuche ich mich daran zu erinnern, was mir selbst als Kind gefallen hat. Das mag ich an meiner Arbeit besonders: Man bleibt seinem inneren Kind treu.

Seit dem 10.11.2014 habe ich eine neue Inspirationsquelle: unsere Tochter Lina. Ansonsten kommen meistens die Ideen an Orten, wo man sie nicht erwartet, z.B. beim Warten an der Supermarktkasse oder auf der 50-Meter-Bahn beim Schwimmen. Viele Ideen entstehen aber auch bei Gesprächen mit meinen Kollegen. Sehr inspirierend sind für mich fremde Städte und Länder. Und mich regt die Vorstellung an, dass meine Produkte (kleinen und großen) Menschen Freude machen oder sie zum Lachen bringen … das ist letztendlich meine kreative Antriebskraft.

Besonders an den HABA-Produkten sind für mich natürlich die tollen Designs und Illustrationen, die leuchtenden Farben und die hervorragende Qualität unseres Holzspielzeugs – die macht uns so schnell keiner nach. Besonders toll finde ich auch, dass wir viele Produkte, die es so nicht auf dem Markt gibt, ganz neu entwickeln. Ich finde, der Name „Erfinder für Kinder“ passt sehr gut.

Mein Lieblingsprodukt ist aus aktuellem Anlass die Baby-Fliegerschaukel von meinem Kollegen Jan Schenkel.