Mit Kindern beim Gärtnern die Natur entdecken

Wenn sich im Frühling die ersten, zarten Blumen öffnen und in der Sonne leuchten, erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Und nicht nur die – auch Kinder blühen mit den steigenden Temperaturen auf. Endlich können sie wieder nach Herzenslust draußen herumtoben. Jetzt ist es Zeit, gemeinsam als Familie den Garten oder den Balkon auf Vordermann zu bringen: Pflanzen oder Blumen sähen, Rasen mähen, Obst und Gemüse anbauen sorgt für Entspannung und Abwechslung im manchmal recht hektischen und stressigen Alltag. Entdecken Sie mit uns, wie viel Spaß Gärtnern mit Kindern macht und wie viele Möglichkeiten es Ihren Kindern bietet, schöne Erfahrungen zu machen und ganz nebenbei viel über die Zusammenhänge in der Natur zu lernen.

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Die Wunder der Natur hautnah erleben

Für Kinder ist es wahnsinnig spannend, die Natur um sie herum hautnah zu erleben. Welche Tiere wohnen auf einer Wiese oder im Blumenbeet? Wie weit hüpft ein Grashüpfer und wie wird aus einer Raupe ein leuchtender Schmetterling? Wie wächst aus einem winzigen Samenkorn eine wunderschön blühende Blume oder ein gelber Kürbis? Und wie aus einem unscheinbaren Setzling eine stattliche Tomatenpflanze, an der auch noch leckere Früchte reifen? All das sind für die Kleinen echte Wunder der Natur, für die sie sich leicht begeistern lassen. Also schnell eine Becherlupe, eine kleine Sandschaufel und einen Sandeimer zum Sammeln von Fundstücken geschnappt – und los geht die Expedition ins Beet.

Spielerisch erfahren Kinder beim Gärtnern eine Menge über die Natur, die Jahreszeiten und die ökologischen Zusammenhänge. Ohne Bienen gibt es keine Äpfel, ohne Kompost wachsen die Radieschen nicht so gut. Gerade Bienen sind für das Wachstum vieler Pflanzen sehr wichtig. Wer mehr über die fleißigen Tiere erfahren oder hören möchte, was eine kleine Honigbiene erlebt, sollte sich unseren Beitrag Wissenswertes rund um Bienen und die Geschichte Hanni Honigbiene in Schwierigkeiten anschauen.

Sind die Kinder groß genug für ein eigenes Beet, lernen sie Verantwortung für ihre Pflanzen zu übernehmen und, dass es sich dabei um Lebewesen handelt, die wachsen und gedeihen, aber auch verkümmern und eingehen können. Gerade für Kinder, die ohne eigenen Garten aufwachsen, sind solche Erlebnisse besonders faszinierend. Denn sie erleben sozusagen live, dass Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wächst.

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Gärtnern spricht alle Sinne an

Sehen, riechen, hören, fühlen und schmecken – Gärtnern ist eine Beschäftigung für alle Sinne. Viele Blumen blühen farbenfroh und die Blätter von Bäumen und Sträuchern leuchten in unterschiedlichen Grüntönen. Anhand der bunten Bildchen auf den Samentütchen können Kinder Blumen in ihren Lieblingsfarben aussuchen und freuen sich dann riesig, wenn sie endlich blühen. Im Garten oder auf dem Balkon kann man auch ganz unterschiedliche Sachen anfassen und erfühlen: z.B. Gras oder Steinplatten unter den Fußsohlen, Rinde oder Blätter in der Hand.

Und wie unterschiedlich die Blumen duften! Auch frisch gemähtes Gras schnuppern Kinder gerne. Sie lieben es, den Grasschnitt einzusammeln oder daraus kleine Nester zu bauen. Selbst der Komposthaufen, der eher „stinkt“, gehört zum Garten. Außerdem summt und brummt es in einem Garten überall, wenn im Sommer Hummeln und Bienen die Blüten besuchen. Am Abend zirpen die Grillen und den ganzen Tag über zwitschern Vögel. Im eigenen Garten können Kinder dem Herzschlag der Natur lauschen und lernen, genau hinzuhören.

Aber das ist noch nicht das Beste: Es gibt wohl nichts Süßeres als eine frisch gepflückte, reife Erdbeere! Kirschen, Gurken oder Tomaten warten ebenfalls darauf, vernascht zu werden. In einem Garten oder auf dem Balkon lassen sich die unterschiedlichsten Gemüse- und Obstsorten oder auch Kräuter ziehen. Was die Kleinen in „ihrem“ Garten anbauen, wollen sie natürlich auch probieren. Wer schon einmal Spaghetti mit Tomatensauce aus dem Garten auf den Tisch gestellt hat, weiß, wie stolz der eigene Nachwuchs auf die Früchte der eigenen Arbeit ist. Aber Achtung: Nicht alles, was im Garten wächst, kann man essen. Manche Pflanzen sind giftig – auch das ist eine wichtige Lektion, die Kinder beim Gärtnern lernen.

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