Mali stellt die Frage des Monats: Malis Fragen aus 2018

Mali wollte 2018 wissen:

Juni: Wie kommt das Salz ins Meer? 

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Liebes Export-Team,

ich muss euch was Tolles erzählen: Mama und Papa kaufen ein Aquarium! Deshalb haben wir uns am Wochenende in einem Zoogeschäft ganz viele Fische angeschaut. Am besten haben mir die lustigen Clownfische gefallen. Die sind sooo süß, die würde ich am liebsten mit in die Badewanne nehmen. Aber die Frau im Geschäft hat gesagt, dass die nichts für uns sind, weil sie nicht zu den anderen Fischen passen, die wir uns ausgesucht haben. Für Clownfische müssten wir nämlich Salz ins Wasser geben, für die Süßwasserfische aber nicht. Ich glaube ja, sie wollte die süßen Clownfische nur für sich selbst behalten. Aber Papa sagt, dass das mit dem Salz schon stimmt, weil Meerwasser viel salziger ist als Flusswasser. Aber woher das kommt, das wusste Papa auch nicht. Habt ihr vielleicht eine Ahnung, wie das Salz ins Meer kommt?

Viele Grüße
von Mali

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Kuriko aus dem HABA Export-Team

Liebe Mali,

das ist eine gute Frage! Wenn man sich einen Wassertropfen anschaut, sieht man nicht, dass in ihm ganz minikleine Mineralsalze aufgelöst sind. Mit einem Trick kann man die sichtbar machen: Trocknet nach dem Baden ein Wassertropfen auf den Fliesen, bleibt an der Stelle ein kleiner weißer Kreis zurück. Das sind diese Mineralsalze, die schwerer als das Wasser sind und deshalb nicht mit dem Wasser verdunsten. Im Meerwasser ist besonders viel vom Mineralsalz Natriumchlorid. Das kennst du übrigens, das ist unser Speisesalz. Wenn es regnet, waschen die Tropfen das Salz aus dem Boden und nehmen es mit in die Flüsse. In den Flüssen ist aber noch nicht so viel Salz, dass man es schmecken könnte. Deshalb nennt man dieses Wasser auch Süßwasser. Wenn das Flusswasser ins Meer fließt, konzentriert sich dort das Salz, weil ja aus dem Meer wie bei unserem Experiment nur das Wasser verdunstet und das Salz zurückbleibt. Außerdem kommt noch Salz aus dem Meeresboden dazu. Das alles zusammen macht das Meerwasser so salzig.
Die Verkäuferin im Zoogeschäft hat schon Recht: Meeresfische und Flussfische können nicht zusammen im selben Aquarium leben. Die einen brauchen salziges Wasser, für die anderen wäre das giftig. Badewannenwasser mit Shampoo oder Seife mögen sie auch überhaupt nicht. Für Fische ist es nämlich besonders wichtig, dass das Wasser für sie genau passt.
Aber du kannst in der Badewanne trotzdem viel Spaß haben. Mit dem Angelset Meerestiere kannst du Fische und Krebse um deine Füße schwimmen lassen und sie wieder aus dem Wasser holen. Wenn du den Badewal Benni aus dem Wasser auftauchen lässt, läuft bei ihm das Wasser lustig aus dem Maul. Oder du schnappst dir das Badebuch Wasserdrache Fridolin. Fridolin und seine Freunde können im Wasser aufrecht schwimmen – wie Fische. Ganz toll sieht das aus, wenn du dabei die Wanne voller Schaum hast. Den bekommst du mit dem Badeschaumschläger in Nullkommanix hin. Noch mehr tolle Ideen für Spielspaß in der Badewanne und im Planschbecken findet ihr in unserem Magazin – schau doch gleich mal mit deinen Eltern rein!
So, liebe Mali, nun wünsche ich dir nicht nur viel Vergnügen beim Spielen mit deinen Badespielsachen – bei Sonnenschein draußen im Planschbecken oder jederzeit drinnen in der Badewanne – sondern natürlich auch viel Spaß mit eurem neuen Aquarium.

Liebe Grüße

Kuriko

 

Mai: Wie schnell ist eigentlich Schneckentempo? 

 

Lieber HABA-Einkauf,

im Moment machen wir im Kindergarten etwas ganz Spannendes! Wir haben als Jahresthema „Natur spüren und entdecken“. Weil es gerade so schönes Wetter ist, sind wir raus auf eine Wiese gegangen und haben geschaut, welche Tiere es dort gibt. Paul hat sogar eine Eidechse gefunden und alle Kinder sind zu ihm gelaufen. Aber bis ich da war, war sie schon wieder im Gras verschwunden. Paul hat dann gesagt, dass man Eidechsen nur sehen kann, wenn man so schnell wie eine Eidechse ist. Und wer im Schneckentempo läuft, soll lieber nur Schnecken suchen. Das fand ich ganz schön gemein von Paul, weil ich ganz sicher viel schneller als so eine lahme Schnecke bin.
Aber sagt mal, warum sind Schnecken eigentlich so langsam? Und wie schnell ist eigentlich „Schneckentempo“?

Viele Grüße
von Mali

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Stephan aus dem HABA-Einkauf

Liebe Mali,

das war tatsächlich nicht nett von Paul. Dafür sollte er sich bei dir entschuldigen. Aber bevor wir uns weiter über Paul ärgern, denken wir lieber mal über deine interessanten Fragen nach. Schnecken sind übrigens ganz faszinierende Lebewesen. Wusstest du, dass es vielleicht weit mehr als 100.000 Schneckenarten auf der Welt gibt? Wenn Schnecken auf einer Schleimspur über die Wiese gleiten, dann ist das ungefähr so, als ob sie ihre eigene Straße bauen würden. Deshalb sind sie ja auch so langsam. Wenn die Schnecke über den Schleim kriecht, ist er flüssig und wenn sie zum Beispiel eine Glasscheibe hoch möchte, dann ist der Schleim besonders klebrig. Wenn du dir mal eine Schnecke mit deiner Kinder-Lupe anschaust, kannst du sehen, dass sie am ganzen Körper voller Schleim ist. Damit schützt sie sich vor Krankheiten und manche Vögel mögen sie wegen des Schleims nicht fressen. Nicht alle Schnecken tragen nämlich ein Schneckenhaus, in dem sie sich verstecken können. Kleinere und größere Schnecken lassen sich auch gut im Lupen Behälter  beobachten. Dann kannst du gut sehen, wie sich die Schnecken vorwärtsbewegen. Aber denk bitte daran, sie danach schnell wieder auf der Wiese auszusetzen, wo es schön feucht ist. Für die Schleimproduktion müssen sie nämlich viel trinken. Deshalb kommen Schnecken auch eher abends heraus, wenn die heiße Sonne untergegangen ist. Mit deiner Taschenlampe kannst du sie dann gut erkennen. Dabei darfst du übrigens nicht nur auf den Boden schauen. Manchmal brauchst du sogar ein Kinder-Fernrohr, wenn du Schnecken suchst. Schnecken kriechen nämlich auch Mauern oder Bäume hoch und schaffen dabei sogar locker zwei bis drei Meter.
Du siehst, Schnecken können ganz interessante Sachen machen. Nur eines können sie nicht: schnell sein. Es gibt zwar sogar echte Schneckenrennen, bei denen es darum geht, welche Schnecke am schnellsten eine bestimmte Strecke hinter sich bringen kann, aber besonders flott sind sie auch dabei nicht. Mehr als 12 cm pro Minute oder bestenfalls 7 bis 8 Meter pro Stunde schaffen sie nicht. Manchmal wünsche ich mir, wir könnten uns auch so viel Zeit lassen. Aber das geht leider nicht.

So, liebe Mali, ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viel Spaß weiterhin beim Beobachten und Entdecken der Tiere … es gibt sooo viel Spannendes draußen in der Natur.

Liebe Grüße
Stephan

April: Wie viel Sand gibt es am Strand? 

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Liebes Produktmanagement,

könnt ihr mir bitte helfen? Bei uns in der Straße wurde ein neuer Spielplatz gebaut. Dafür hat ein großer Lastwagen eine riesen Haufen Sand in ein Loch geschüttet. Papa hat gesagt, dass man sich in so einem großen Sandkasten wie an einem Strand fühlt. Und dann meinte er, dass der Sand vielleicht sogar von dem Strand kommt, wo wir in diesem Jahr Urlaub machen wollen. Da habe ich einen Schreck bekommen: Was ist, wenn dann der Sand am Meer nicht mehr für alle reicht? Da machen doch noch viele andere Leute Urlaub! Ich will doch mit Papa und meiner Schwester eine große Sandburg bauen und Mama will in der Sonne liegen.
Soll ich mir besser einen Eimer voll Sand einpacken und mit in den Urlaub nehmen? Wie viel Sand gibt es denn überhaupt an so einem Strand?

Viele Grüße
von Mali

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Michaela aus dem Produktmanagement

Liebe Mali,

beim Thema Sand kann ich dir helfen, das ist sozusagen mein Spezialgebiet! Ich betreue bei HABA nämlich unter anderem den Bereich Sandspielzeug. Deshalb kann ich dir sagen, du musst dir überhaupt keine Sorgen machen, es gibt sicher genug Sand an eurem Strand. Mit den Sandkörnern ist es wie mit den Sternen am Himmelszelt – davon gibt es mehr als man zählen kann. Übrigens kommt der Sand aus deinem Sandkasten sicher nicht von einem Sandstrand. Sand ist nicht gleich Sand. Für einen Sandkasten nimmt man Spielsand aus Sandgruben oder Flüssen. Der besteht aus kleineren Sandkörnern als der Strandsand. Den Unterschied kannst du spüren: Wenn du barfuß durch den Sandkasten gehst, fühlt sich das ganz anders an, als wenn du barfuß am Strand spazierst.

Im Sand am Strand gibt es nämlich auch kleine Muschelschalen, geschliffene Glasstückchen und vieles andere mehr. Deshalb macht es dort auch so viel Spaß, auf „Schatzsuche“ zu gehen. Mit den unterschiedlichen Sieben im Sandsieb Zauber kannst du groben Sand von feinem Sand trennen und Muscheln, schöne Steinchen und andere tolle Souvenirs finden.

Das Beste am Sand ist aber, dass man mit ihm so tolle Sachen bauen kann: Sandburgen, Sandkuchen, aber auch einen wundervollen Blumengarten und Schmetterlinge mit der Großen Sandgärtnerei. Hast du schon mal als Sandeis-Verkäuferin versucht, ein Sand-Eis zu machen? Mit der Plastik-Eiswaffel und dem Eislöffel aus dem Sandspiel-Kreativset geht das kinderleicht.

Für deine Sandburg füllst du am besten den Sand mit ein wenig Wasser in einen Eimer und drückst das Ganze fest. Dann klebt der Sand gut zusammen und du kannst den Eimer leicht stürzen. Aber nicht zu nahe am Wasser bauen, sonst spülen die Wellen deine Burg schnell wieder ins Meer. Der Eimer Sandflitzer hat praktische Räder, damit kannst du dir alles, was du für deine Burg brauchst, ganz einfach vom Meer bis zu deinem Bauplatz fahren.

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Spaß in eurem Urlaub. Schicke uns doch eine Karte und schreibe uns, was dir am Strand am meisten Spaß gemacht hat. Wir freuen uns immer über Post.

Liebe Grüße
Michaela

März: Warum machen Menschen keinen Winterschlaf? 

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Liebes Marketing-Team,

seitdem es langsam Frühling wird, wollen Mama und Papa am Wochenende draußen Spaziergänge machen. Und dafür stehen sie immer schon früh auf. Aber ich würde am liebsten noch viel länger in meinem Bettchen kuscheln und weiterschlafen. Meine Mama sagt dann immer, ich wäre ein echtes Murmeltier und es wäre Zeit, dass mein Winterschlaf vorbei wäre. Meinetwegen könnte ich den gaaaaaaanzen Winter wie ein Murmeltier verschlafen. Das wäre doch toll, oder? Sagt mal, warum machen wir Menschen eigentlich keinen Winterschlaf wie die Murmeltiere?

Viele Grüße
von Mali

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Liebe Mali,

wenn du wissen willst, warum wir Menschen keinen Winterschlaf machen, muss du nur in die Küche gehen und in den Kühlschrank schauen. Da liegt nämlich die Antwort: Wir Menschen machen keinen Winterschlaf, weil wir – anders als die Murmeltiere – auch im Winter genug zu essen haben. Murmeltiere würden unter dem Schnee nicht genügend Gras und Kräuter finden und sie haben ja keine Supermärkte, in denen sie dann einkaufen können. Deshalb verbringen sie diese Zeit in einer Art „Spar-Modus“, dem Winterschlaf, in dem sie nichts fressen müssen.

So gemütlich es auch in deinem Bett ist, stell dir mal vor, was du alles verpassen würdest, wenn du Winterschlaf halten würdest … Weihnachten und Silvester, Schneeballschlachten, rodeln und Ski fahren. Das wäre doch schade, findest du nicht? Allerdings brauchen wir im Winter tatsächlich mehr Schlaf als im Sommer, weil dann die Sonne kürzer scheint und wir einfach früher müde werden. Im Frühling müssen wir uns – genau wie du gerade – erst wieder an weniger Schlaf gewöhnen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir allerdings sagen, dass nicht alle Kinder so lange und so gerne schlafen wie du. Mein Sohn und meine Tochter sind zwei Frühaufsteher und an manchen Tagen abends kaum ins Bett zu bekommen. Da bin ich froh, dass ihnen die Schlummerlichter Traumfalter und Sternengalaxie und die schönen HABA-Kuschelpuppen Luis und Luisa beim Einschlafen helfen. Schließlich ist es sehr wichtig, genug zu schlafen. Unser Körper tankt im Schlaf neue Energie und wir stärken unsere Abwehrkräfte zum Beispiel gegen Erkältungskrankheiten. Außerdem verarbeiten wir im Schlaf vieles, was wir den Tag über erlebt haben.

Du siehst also, dass du eigentlich alles richtig machst und sich dein Körper eben den Schlaf holt, den er vor allem im Winter braucht.

Vielleicht kannst du ja auch versuchen ein bisschen eher ins Bett zu gehen? Dann fällt es dir am nächsten Tag nicht so schwer, etwas früher aufzustehen. Das kannst du dir nicht vorstellen? Dann hab ich einen tollen Tipp für dich: kuschle dich nach einem Tag mit viel frischer Luft mit dem süßen Schlummerbären in dein Bett – so gelingt das Einschlafen auf jeden Fall.

Ich wünsche dir, liebe Mali, einen tollen Frühling … und schau das nächste Mal, wenn du draußen bist, ganz genau hin: Auch die Natur erwacht langsam wieder aus ihrem Winterschlaf und beginnt zu blühen.

Liebe Grüße
Kristin, Teamleiterin HABA-Marketing

Februar: Kann die Zeit eigentlich rennen? 

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Liebe Inhouse-Werbeagentur,

heute habe ich eine kniffelige Frage für euch, vielleicht habt ihr ja Zeit dafür. Oder ist die euch auch schon weggerannt? Bei meinen Eltern macht die Zeit das nämlich manchmal. Papa und Mama bringen mich immer zuerst in den Kindergarten und danach müssen sie natürlich pünktlich im Büro sein. Gestern sind wir aber nicht so schnell losgekommen, weil mein neuer Schal weg war. Als wir ihn endlich gefunden hatten, hat Mama auf die Uhr geschaut und gesagt, dass wir uns jetzt wirklich beeilen müssen, weil die Zeit heute wieder ganz schön rennt …
Im Kindergarten habe ich dann auf unsere große Uhr geschaut. Die ist aber wie immer „tick, tick, tick“ gegangen und nicht „ticktickkticktick“ gerannt.
Das hab ich gar nicht verstanden. Eine Stunde ist doch immer eine Stunde. Und die Uhr geht doch auch nicht manchmal schneller und manchmal langsamer, oder? Wie kann die Zeit dann rennen? Und wenn sie rennt, kann man sie dann wieder „langsamer“ machen?

Viele Grüße
von Mali

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Marion, Leiterin Textteam in der Inhouse-Werbeagentur

Liebe Mali,

natürlich haben wir immer Zeit für deine Fragen. Aber manchmal rennt die Zeit auch bei uns. Das heißt, sie rennt natürlich nicht wirklich, aber wir haben das Gefühl, dass sie schneller vergeht. Das passiert uns immer, wenn wir mehr machen sollen oder mehr Termine haben als geplant. So wie mit deinem Schal, den ihr noch gesucht habt. Plötzlich ist es später, als gedacht und wir rennen der Zeit hinterher.
Anhalten oder verlangsamen kann man die Zeit leider nicht. Aber man sollte sich immer wieder Zeit nehmen und diese gemeinsam und bewusst genießen. Wir Erwachsene nennen das „entschleunigen“, also die Zeit „langsamer“ laufen lassen. Das ist ganz wichtig und etwas ganz Wunderbares.  
Man kann zum Beispiel am Sonntag lange ausschlafen und dann gemütlich frühstücken. Das mache ich gerne mit meiner Familie. Wir bereiten zusammen einen kleinen Brunch vor und decken den Tisch mit Muffins auf einer lustigen Tortenplatte, die Kinder ziehen ihre Schürzen an und schneiden Käsewürfel mit Würstchen und Tomaten und spießen sie auf einen Snack-Igel. Dann essen wir in aller Ruhe und quatschen ganz viel. Das macht unheimlich Spaß und fühlt sich jedes Mal ein wenig wie Urlaub an, weil wir sonst zu wenig Zeit dafür haben. Unter der Woche ist das schon schwieriger. Trotzdem versuchen wir, uns immer wieder Zeit füreinander zu nehmen und uns am Nachmittag mit den Kindern zusammen auf unseren Sitzsack zu kuscheln und ein Buch zu lesen.
Einen Tipp habe ich übrigens noch für euch: Nehmt euch doch am Abend vor dem Zubettgehen ein paar Minuten und besprecht, was ihr Schönes erlebt habt und was ihr am nächsten Tag machen wollt. Außerdem kannst du dabei gleich die Sachen herauslegen, die du am nächsten Tag anziehen willst. Wetten, die Uhr „tickt“ dann am nächsten Morgen „langsamer“? Und dein Schal ist auch gleich zur Hand.
Aber jetzt muss ich aufhören, ich habe nämlich gerade auf die Uhr geschaut und – oh je – die Zeit rennt schon wieder …

Liebe Grüße
Marion

Januar: Kann man Glück eigentlich verschenken? 

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Liebes HABA Export Team

ich wünsche euch ganz viel Glück im neuen Jahr. Das habe ich Silvester von Mama und Papa gelernt. Dieses Jahr durfte ich nämlich zum ersten Mal an Silvester ganz lange aufbleiben, bis zum Feuerwerk! Alle Freunde von Mama und Papa sind gekommen und sie haben kleine Geschenke mitgebracht: einen Marienkäfer oder einen Schornsteinfeger aus Kunststoff mit einer Münze in der Hand. Ich habe Papa gefragt, warum man das macht, und er hat gesagt, dass die kleinen Figuren Glück bringen sollen. 
Das ist ja eine schöne Idee, aber irgendwie habe ich das mit diesen Geschenken für das Glück nicht ganz verstanden. Ich meine, wie sollen ein Marienkäfer oder ein Schornsteinfeger Glück bringen? Machen das Menschen in allen Ländern der Welt so? Und … kann man Glück überhaupt verschenken?

Viele Grüße
von Mali

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Katharina, Vertrieb Export

Liebe Mali,

vielen Dank für deine lieben Glückwünsche. Es stimmt, zu Silvester schenkt man sich manchmal kleine Glückssymbole, in Deutschland z.B. ein Hufeisen, ein Kleeblatt oder einen Schornsteinfeger. Diesen schönen Brauch gibt es aber nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch bei anderen schönen Ereignissen, beispielsweise bei der Geburt eines Babys. Der Greifling Glücksbringer oder die Schnullerkette Glücksbringer mit ihren lustigen Kleeblättern und Glückspilzen sind ein Symbol dafür, dass man dem Baby und seinen Eltern von Herzen alles Liebe und eben viel Glück wünscht.
Manchmal verschenken wir als Glücksbringer auch süße Begleiter wie die Schutzengel Toni oder Tine. Kinder können oft besser schlafen, wenn sie mit ihnen kuscheln, weil sie sich beschützt fühlen. Schutzengelchen gibt es aber auch auf vielen Alltagsgegenständen wie z.B. Tellern, Schüsseln oder Trinklerntassen.
Halte einfach mal die Augen offen, liebe Mali. Und du wirst sehen, dass dir jeden Tag ganz viele kleine Glückssymbole begegnen.
Für die Entstehung von Glücksbringern gibt es viele verschiedene, oftmals historische Gründe: Vierblättrige Kleeblätter sind zum Beispiel sehr selten, deshalb braucht man beim Suchen viel Glück.
Der Schornsteinfeger oder Kaminkehrer war wichtig, als die Menschen noch mit Feuer heizten und kochten, weil er die Kamine sauber gemacht hat und dafür gesorgt hat, dass das Feuer nicht ausging und es immer warm in der Stube war. Das war nicht nur im Winter ein Riesenglück. Glück wünschen sich die Menschen überall auf der Welt – lediglich die Bräuche und Symbole können sich unterscheiden. Es steckt jedoch immer der gleich schöne Gedanke dahinter.
Wenn man die Leute heute fragt, was Glück für sie bedeutet, dann antworten sie ganz unterschiedliche Sachen: eine liebe Familie und gute Freunde, Gesundheit, genug zu essen, Erfolg, Sonnenschein nach einem langen Regentag oder lange Ferien für Schulkinder. Das ist abhängig von der Lebenssituation der Menschen. Würdest du Menschen aus ganz vielen unterschiedlichen Ländern nach ihrem persönlichen Glück fragen, dann würdest du ganz viele Antworten bekommen.
Wenn du deiner Mama oder deinem Papa mal einen Glücksbringer schenken möchtest, geht das mit dem Fädelspiel Glücksbringer ganz einfach. Über ein Armband oder eine Kette mit einem Kleeblatt, Glückspilz oder Glückskäfer freuen sie sich sicher sehr.
Du siehst, auch wenn man das Glück selbst nicht verschenken kann, kann man mit kleinen Symbolen andere ganz einfach glücklich machen.

In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie viel Glück im neuen Jahr.

Katharina