Mali stellt die Frage des Monats: Malis Fragen aus 2016

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Mali wollte 2016 wissen:

 

Dezember: Warum kann ich nicht das ganze Jahr einen Adventskalender haben? 

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Liebes Export-Team,

mmh, ist das lecker! Ich habe gerade das erste Türchen von meinem Adventskalender aufgemacht und einen kleinen Schokoladen-Schneemann genascht. Ich kann es kaum erwarten, was hinter den anderen Türchen versteckt ist. Das ist so spannend! Nur schade, dass ich immer erst im Dezember einen Adventskalender habe. Warum eigentlich? Warum kann ich nicht das ganze Jahr über für jeden Monat einen Adventskalender haben?

Viele Grüße

von Mali

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Christian aus der Export-Abteilung

Liebe Mali,

ja, ich kann gut verstehen, dass du deinen Adventskalender toll findest. Ich habe mich früher auch immer über meinen Adventskalender gefreut … und heute helfe ich meinen Kindern, falls sie mal ein Türchen nicht gleich öffnen können. 

Ich befürchte, dass es Adventskalender wirklich nur im Dezember geben kann. Denn diese sollen ja die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen, also die Tage vom 1. bis zum 24. Dezember verschönern. In den anderen Monaten des Jahres gibt es ja kein ähnlich großes Fest, auf das alle Kinder hin fiebern. Und stell dir mal vor: In manchen Ländern haben die Kinder noch nicht mal im Dezember einen Adventskalender. Denn überall gibt es andere Weihnachtsbräuche. 

In den Niederlanden bekommen die Kinder ihre Geschenke oft schon in der Nacht zum 6. Dezember, und zwar vom Nikolaus („Sinterclaas“) und seinem Helfer Knecht Ruprecht („Zwarte Piet“). Den Heiligen Nikolaus gibt es bei uns in Deutschland ja auch, aber meist ist es das Christkind oder der Weihnachtsmann, die die Geschenke bringen. An das Christkind glauben vor allem die Kinder in Süddeutschland und in Österreich, während in Nord- und Ostdeutschland und auch in anderen Teilen der Welt eher der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Dieser sieht auch überall unterschiedlich aus. In Frankreich trägt er einen roten Mantel mit einer Zipfelmütze und transportiert die Geschenke in einem Sack. In den USA trägt der Weihnachtsmann eine rote Jacke mit weißem Fell am Kragen und eine Hose … und er fährt in einem Rentier-Schlitten in der Nacht vom 24. Dezember von Haus zu Haus, rutscht durch den Kamin und stellt dort die Geschenke ab. Also packen unsere HABA-Kollegen in den USA ihre Geschenke erst am Morgen vom 25. Dezember aus.  

In Spanien bekommen die Kinder ihre Geschenke nicht vom Weihnachtsmann oder Christkind, sondern von den Heiligen Drei Königen am 6. Januar. Das dauert aber ganz schön lange, wirst du dir sicherlich denken, liebe Mali. Aber so ist das nun mal, die Weihnachtsbräuche sind überall verschieden. In Russland wird Weihnachten sogar erst am 7. Januar gefeiert. Allerdings bekommen die Kinder ihre Geschenke dort schon zu Silvester.    

So, Mali, dann wünsche ich dir eine schöne Weihnachtszeit mit ganz vielen Plätzchen und einem netten Nikolaus. Genieße jeden Tag die Spannung, wenn du dein Türchen am Adventskalender öffnest … so bleibt es etwas Besonderes! Bestimmt habt ihr auch euer Haus toll dekoriert? Viele schöne Sachen zum Schmücken, kleine Geschenke für die Großeltern oder andere Verwandte findest du übrigens in unserer Kategorie Weihnachten. Ich wünsche dir und deiner Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Viele Grüße

Christian

November: Warum muss man seine Zähne putzen? 

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Liebes Empfangs-Team,

wisst ihr, was mir zu Hause so richtig auf die Nerven geht? ZÄHNE PUTZEN!!! Darauf habe ich echt gar keine Lust. Aber beim Zähneputzen sind Mama und Papa sehr streng mit mir. Manchmal habe ich wirklich eine gute Ausrede, um nicht Zähne putzen zu müssen, aber auch das hilft nichts. Regelmäßiges Zähneputzen ist wichtig, sagen die beiden. Findet ihr das auch? Und warum ist das eigentlich so?

Viele Grüße

von Mali

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Bärbel vom HABA-Empfang

Liebe Mali,

ich kann schon nachvollziehen, dass du zum Zähneputzen manchmal keine Lust hast. Und als kleinen Trost kann ich dir sagen: Uns Erwachsenen geht es ab und zu auch nicht anders. Aber es ist notwendig, dass wir es trotzdem tun – egal, wie müde wir morgens oder abends sind. Regelmäßiges Zähneputzen ist wichtig, damit die Zähne gesund bleiben und keine Löcher bekommen. Wir am Empfang begrüßen bei uns im Unternehmen jeden Tag viele Menschen – natürlich mit einem freundlichen Lächeln, denn: Wenn man anderen Menschen mit einem Lächeln begegnet, anstatt ein unfreundliches Gesicht zu machen, geht alles viel leichter. Probiere es doch einfach mal aus: Wenn du jemanden anlächelst, lächelt er mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück! Aber jetzt stell dir mal vor, wie ein Lächeln mit kaputten Zähnen aussieht – eher gruselig und gar nicht schön, oder? Wenn die Zähne sauber sind und strahlen, fühlt man sich selbst auch viel wohler.

Ich möchte dir noch ein paar kleine Tipps geben, wie dir das Zähneputzen in Zukunft sicherlich etwas mehr Spaß machen wird: Wie wäre es zum Beispiel, wenn du gemeinsam mit deinen Eltern vor oder nach dem Putzen ein lustiges Zahnputzlied singst? Oder ihr drei trefft eine Abmachung: Wenn du ordentlich deine Zähne geputzt hast, bekommst du dafür eine kleine Belohnung. Aber natürlich nichts Süßes, liebe Mali! Ich denke da zum Beispiel an eine schöne Vorlesegeschichte. Kennst du schon das HABA-Pappbilderbuch ÄHNE UTZEN? In der Geschichte geht es um einen Löwen, der ziemlich aus dem Rachen muffelt, doch sein Sohn Leo hat eine tolle Idee, wie seinem Papa geholfen werden kann. Du weißt sicher, was Papa Löwe tun soll, oder Mali?  

Mit der Aussicht auf eine Belohnung wird dir das Zähneputzen in Zukunft bestimmt etwas mehr Spaß machen. Und außerdem gibt es ja noch tolles Badezimmer-Zubehör von HABA wie die Zahnputzuhr ÄHNE UTZEN?, den Zahnbürstenhalter Nixe Nele oder den Zahnputzbecher Kalle Klopirat mit tollen Schwimmpartikeln zum Schütteln, die dafür sorgen, dass das Putzen für dich nicht langweilig wird.

Viele Grüße

Bärbel

Oktober: Warum müssen Erwachsene arbeiten gehen? 

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Liebe Vertriebsabteilung,

wisst ihr, was ich mir letzte Woche gewünscht habe? Dass wir mal wieder alle – die ganze Familie – gemeinsam ins Schwimmbad gehen. Aber leider konnte mein Papa nicht, weil er arbeiten musste. Das ist echt schade! Papa sagt immer, dass er und Mama arbeiten gehen, weil das Geld ja schließlich irgendwo herkommen muss. Ich habe zu ihm gesagt, dass er doch einfach die kleine Plastikkarte in den Automaten bei der Bank stecken soll, dann kommt doch das Geld von alleine raus! Aber Papa meint, so einfach ist das nicht. Also sagt mal: Warum müssen Erwachsene denn eigentlich arbeiten gehen?

Viele Grüße

von Mali

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Michael Schlücke, Verkaufsleiter Deutschland/Österreich/Schweiz

Liebe Mali,

dein Papa hat schon recht: Die Sache mit dem Geldverdienen ist wirklich nicht ganz so einfach. Man kann zwar Geld ganz leicht mithilfe der Karte am Automaten abheben, aber vorher muss es erst einmal auf das Bankkonto gelangen. Und dafür gehen deine Eltern arbeiten und üben einen Beruf aus. Denn für die Arbeit, die deine Eltern und andere Erwachsene machen, bekommen sie als Gegenleistung Geld bezahlt. Das nennt man Gehalt oder Lohn – und davon können sie viele Sachen kaufen, zum Beispiel Eintrittskarten fürs Schwimmbad, aber auch Kleidung oder Essen. Das kennst du doch auch aus deinem Kaufladen, oder? Wenn jemand Brot, Obst oder Gemüse bei dir einkauft, muss er ja auch Spielgeld dafür bezahlen. Diesen Beruf, den du spielst, nennt man übrigens Kaufmann, aber es gibt noch ganz viele andere Berufe – abhängig davon, was jemand besonders gut kann: Ein Bäcker kann zum Beispiel leckere Brötchen oder Kuchen backen, ein Gärtner kann schöne Blumensträuße zusammenbinden und ein Tierarzt kann kranken Tieren helfen, wieder gesund zu werden. Das sind nur drei Beispiele von ganz, ganz vielen Berufen, die es auf der Welt gibt. 

Hier bei uns in der Vertriebsabteilung haben wir alle einen besonders schönen Beruf: Wir sorgen dafür, dass die tollen Spiele und Spielsachen von HABA in die verschiedenen Geschäfte gelangen und dort von Eltern und Kindern gekauft werden können. 

Mit Geld kann man im Kaufladen wie im echten Leben viele tolle Dinge kaufen – aber eben nicht alles: Gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen, ist unbezahlbar! Deshalb wünsche ich dir, dass ihr ganz bald einen schönen Ausflug ins Schwimmbad machen könnt, liebe Mali.

Viele Grüße

Michael Schlücke

September: Kann man mehr als eine Freundin haben? 

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Lieber Betriebsrat,

heute habe ich mich im Kindergarten sehr geärgert. Ich wollte mit Imke spielen, das ist nämlich meine beste Freundin. Aber Felicitas und Milla haben Imke zuerst gefragt, ob sie mit ihnen spielen will und dann sind die drei gemeinsam in die Rollenspielecke gegangen. Dort dürfen nur drei Kinder rein. Dann hat Felicitas auch noch gerufen, dass Imke heute ihre Freundin ist und ich nicht mitspielen darf. Da war ich ganz traurig und ein bisschen sauer. Als Imke am Nachmittag mit mir gespielt hat, wollten Milla und Felicitas auch wieder dabei sein und dann haben wir angefangen zu streiten. Unsere Erzieherin hat gesagt, dass wir doch als Freundinnen alle vier gemeinsam spielen können. Aber stimmt das denn, kann man mehr als eine Freundin haben? Ich will meine Freundin Imke nämlich am liebsten für mich haben!

Viele Grüße

von Mali

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Corina vom Betriebsrat

Liebe Mali,

da stellst du mir heute eine Frage, die viele Kinder, aber auch einige Erwachsene beschäftigt. Das Gefühl, das du gespürt hast, nennt man Eifersucht. Das ist eine Mischung aus Traurigkeit, Wut und auch Angst. Du hast dich sicher gefragt, ob das denn stimmt, dass Imke heute nicht deine Freundin ist. Aber keine Sorge: Freundschaft kann man nicht an- und ausschalten wie ein Licht. Zu einer guten Freundschaft gehört dazu, dass man den anderen auch mal allein oder mit anderen Kindern spielen lässt. Vielleicht suchst du dir beim nächsten Mal jemand anderen zum Spielen. Du wirst feststellen, dass man mit jedem Kind etwas anderes erleben kann. Bei den Little Friends ist das genauso, da spielen auch immer wieder unterschiedliche Kinder zusammen, aber trotzdem sind Matze, Elise und Co. dicke Freunde. Auf www.haba.de/little-friends gibt es sogar Geschichten zu ihren Abenteuern, die du dir vorlesen lassen kannst. 

Aber dass du dich in dieser Situation wütend und traurig gefühlt hast, kann sicherlich jeder nachempfinden. Auch so mancher Jugendlicher oder Erwachsener ist immer wieder mal eifersüchtig oder hat Probleme, mit anderen zusammenzuarbeiten. Als Betriebsrätin in der HABA-Firmenfamilie habe ich zum Teil ähnliche Aufgaben wie eure Erzieherin. Ich habe ein offenes Ohr für alle Konflikte zwischen Kollegen und für alle Probleme in der Arbeit. Manchmal muss ich dann erwachsene Leute ermahnen, sich nicht zu streiten. Ärger und Wut sind sehr starke Gefühle, das darf man nicht unterschützen. Und deshalb suche ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen nach einer Lösung. Das Wichtigste ist, dass man miteinander spricht und sich nicht einfach sauer in eine Ecke setzt. Ruhig miteinander zu reden, und den anderen zu erklären, warum man sich geärgert hat und nicht gut fühlt, kann viele Probleme und Konflikte lösen. Vielleicht kannst du in einer ähnlichen Situation mit den anderen Mädchen sprechen und alle als deine Freundinnen sehen, denn Freundschaft ist im Leben enorm wichtig.

So, liebe Mali, ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Antwort ein bisschen helfen. Und ich wünsche euch allen zusammen viel Spaß beim Spielen – zu zweit, in kleinen Gruppen oder auch alle gemeinsam.  

Viele Grüße

Corina

August: Warum können beim Spielen nicht alle gewinnen? 

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Liebe Redaktion Spiel & Buch,

neulich haben wir mal wieder einen Familien-Spielenachmittag gemacht. Das war wirklich lustig, nur meine große Schwester hat genervt – wie immer eben. Sie hat eine Spielerunde nach der anderen gewonnen und damit richtig angegeben. „Einer muss beim Spielen eben verlieren und das bist meistens du“, hat sie zu mir gesagt. Mama hat meine Schwester daraufhin geschimpft und mich getröstet, bis ich nicht mehr so traurig war. Aber doof finde ich es trotzdem: Warum können beim Spielen eigentlich nicht alle gewinnen?

Viele Grüße

von Mali

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Markus aus der Redaktion Spiel & Buch

Liebe Mali,

das ist eine gute Frage, über die wir uns in der Redaktion Spiel & Buch auch schon das eine oder andere Mal Gedanken gemacht haben. Natürlich möchte jeder am liebsten nur gewinnen. Das ist beim Spielen so, aber auch bei vielen anderen Dingen im Leben, z.B. im Sport. Wer bei einem Wettrennen als Sieger durchs Ziel läuft, bekommt Lob und Anerkennung. Das stärkt das Selbstbewusstsein und tut einfach jedem gut – egal, ob Kind oder Erwachsener. Wer beim Spielen gewinnt, hat die cleverste Spieltaktik gewählt, sich die Memo-Motive am besten gemerkt oder vielleicht einfach nur Glück beim Würfeln gehabt – das kommt ganz auf das jeweilige Spiel drauf an. Auch für das Verlieren gibt es ganz unterschiedliche Gründe, doch eines ist immer gleich: Verlieren macht keinen Spaß, es macht meistens traurig und manchmal auch wütend. Deshalb ist es besonders wichtig, dass diejenigen, die gewonnen haben, sich nicht über die Verlierer lustig machen, sondern sie trösten und ermutigen. Denn schon in der nächsten Spielerunde haben alle wieder eine neue Chance, zu gewinnen, liebe Mali! Wenn du beim Spielen immer daran denkst, dann bist du vielleicht nicht mehr so traurig, wenn du verloren hast.

Es gibt aber tatsächlich Spiele, bei denen man nur gemeinsam gewinnen oder auch verlieren kann: Im Obstgarten, einem Spieleklassiker von HABA, hängen die Obstbäume voller reifer Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen und müssen schleunigst gepflückt werden. Alle Spieler müssen tüchtig zusammenhelfen, um das Obst zu ernten, bevor es der freche Rabe Theo stibitzen kann. Gelingt es, haben alle gemeinsam gewonnen. War der Rabe schneller, ist er der Sieger und die Kinder verlieren zusammen. Du siehst also, liebe Mali, ganz ohne Verlieren geht das Spielen eben doch nicht. Und mal ehrlich, es wäre doch auch etwas langweilig, oder?

Wie wäre es, wenn ihr beim nächsten Spielenachmittag mal eine Runde Obstgarten ausprobiert? Ich bin mir sicher, es wird euch allen gefallen, als Team zu gewinnen. Und vielleicht bekommt ihr dabei auch Lust, im Anschluss gemeinsam einen Obstkuchen aus leckeren Früchten zu backen? Jetzt im Sommer hängen die Bäume und Sträucher voll davon.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Vergnügen beim Obstgarten-Spielen.

Viele Grüße

Markus

Juli: Wer ist eigentlich Paul?  

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Liebes Marketing-Team,

stellt euch mal vor, was gestern im Kindergarten los war: Die älteren Kinder aus der Kindergartengruppe von nebenan haben mit einer bunten Kugelbahn gespielt, doch uns haben sie nicht mitmachen lassen, weil wir "die Kleinen" sind. Das ist echt gemein! Aber ich habe trotzdem heimlich zugeschaut und dabei gehört, wie sie dauernd lustige Dinge gerufen haben, zum Beispiel „Schneller, Paul!“ oder „Jetzt geht’s rund, Paul!“ Das hat mich wirklich gewundert, weil ich gar niemanden kenne, der so heißt. Könnt ihr mir vielleicht sagen, wer Paul eigentlich ist?

Viele Grüße

von Mali

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Silke aus dem HABA-Marketing

Liebe Mali,

wenn Kinder mit einer Kugelbahn spielen und dabei immer aufgeregt den Namen Paul rufen, dann ist mit Sicherheit Kullerbü im Spiel. Denn dort, wo Kullerbü ist, ist immer jede Menge Spaß und gute Laune angesagt. Paul ist eine bunte Holzkugel mit einem fröhlichen Gesicht. Gemeinsam mit seinen Freunden, den Kullerkerlen, saust er in rasantem Tempo durch die farbenfrohe Kullerbü-Spiellandschaft – vorbei an Windmühlen, unter einem Glöckchen-Tor hindurch und sogar durch einen spektakulären Looping. Das sorgt bei den Kindern für richtig viel Begeisterung, wie du schon festgestellt hast. Aber Kullerbü hat noch mehr zu bieten: Weil Kinder immer am liebsten gleich mit dem Spielen loslegen möchten, haben unsere Kullerbü-Designer ein cleveres Klicksystem entwickelt, das für einen besonders leichten Aufbau sorgt: Die einzelnen Elemente werden einfach ineinander gesteckt und geklickt. Das können auch schon die Kleinen recht gut, aber mit ein bisschen Hilfe von Erwachsenen geht alles natürlich immer etwas leichter und schneller. Wie der Kullerbü-Aufbau funktioniert, kannst du dir auch in einem spannenden kurzen Video anschauen, liebe Mali! Eine weitere Besonderheit von Kullerbü ist die Stabilität. Die Säulen und Bahnelemente – dazu zählen zum Beispiel die Geraden, Rampen und Kurven – werden mit den Verbindungselementen stabil miteinander verbunden. So geraten die Bahnen nicht ins Wanken – auch wenn einer von euch im Spieleifer mal  dagegen stößt. Wenn die Kinder aus der anderen Kindergartengruppe das nächste Mal mit ihrer Kugelbahn spielen und dich wieder nicht mitspielen lassen, dann kannst du ihnen sagen, dass Kullerbü sehr wohl etwas für die Kleinen ist! Schon Kinder ab 2 Jahren können damit spielen, denn die Holzkugeln sind so groß, dass sie nicht aus Versehen verschluckt werden können. Das Schöne an Kullerbü ist ja, dass kleine und größere Kinder gleichermaßen Spaß daran haben: Die Jüngeren freuen sich vor allem an den bunten Kugeln, die durch die Bahnen sausen. Die Älteren experimentieren zusätzlich mit den unterschiedlichen Kullerbü-Elementen und versuchen so, die Spiellandschaften immer wieder zu verändern. 

So, liebe Mali, nun hast du einiges über Paul und Kullerbü erfahren und kannst das auch den älteren Kindern im Kindergarten erzählen. Ich hoffe, dass sie dich in Zukunft mitspielen lassen, damit du Paul auch kräftig anfeuern kannst. Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei!  

Viele Grüße

Silke

 

Juni: Sind Puppen nur für Mädchen?  

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Liebe Ines,

heute habe ich eine ganz besondere Frage, die ich direkt an dich stellen will, denn ich weiß ja, dass du die Puppenmutti von HABA bist: Gestern im Kindergarten wollte ich gerne mit Fabian Vater-Mutter-Kind spielen. Und dafür habe ich extra meine Lieblingspuppe mitgebracht. Aber Fabian hat dann gesagt, dass Puppen doof und nur etwas für Mädchen sind. Stimmt das? Sind Puppen wirklich nur für Mädchen? Und hattest du eigentlich als kleines Mädchen auch eine Lieblingspuppe?

Viele Grüße

von Mali

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Ines aus der Design-Abteilung

Liebe Mali,

das ist ja wirklich eine besondere Frage. Aber weißt du was? Heute bin ich hier bei HABA vielleicht so etwas wie die Puppenmutti, aber als ich noch klein war, war ich das ganz und gar nicht! Statt mit Puppen habe ich viel lieber mit Bausteinen gespielt. Deswegen hatte ich als kleines Mädchen auch gar keine Lieblingspuppe. Ich kann dir aber verraten, welche HABA-Puppen ich heute besonders gerne mag. Mette, der kleine trotzige Rotschopf, oder auch Puppe Imke sind mir richtig ans Herz gewachsen. Die beiden sind zwar sehr unterschiedlich, aber genau das macht Puppen aus. Und damit komme ich auch zur Antwort auf deine Frage. Puppen sind natürlich nicht nur für Mädchen gemacht, auch Jungs können mit Puppen spielen. Deswegen gibt es bei HABA auch so viele verschiedene Puppen: kuschelweiche Stoffpuppen in verschiedenen Größen, aber auch zahlreiche Handpuppen und seit einiger Zeit die Little Friends. Wenn ich mal nachrechne, sind so im Lauf der Zeit bestimmt über 100 Puppen entstanden – jede sieht einzigartig aus und hat ihren eigenen Charakter. So bieten sie dir und allen anderen Kindern viele verschiedene Spielmöglichkeiten und sind treue Begleiter in allen Lebenslagen. Es gibt freche Jungs wie Matze oder auch abenteuerlustige Mädchen wie Elise. Und mit den witzigen Handpuppen kann man besonders leicht in andere Rollen schlüpfen.

Ich habe noch ganz viele Ideen für neue Puppenfiguren … aber weißt du, was mir dabei immer besonders wichtig ist, liebe Mali? Ich achte darauf, dass meine Puppen von den Körperproportionen, der Kleidung und den Gesichtszügen so gestaltet sind, dass sich besonders Klein- und Vorschulkinder darin wiedererkennen können. Mir geht es darum, rundum positive Figuren zu entwickeln, die aber nicht übertrieben süß oder gar kitschig wirken, sondern einfach schön sind, dennoch einzigartig und „eine Seele haben“. Du siehst also, Puppen zu entwerfen, ist eine sehr spannende Sache und macht richtig viel Spaß. Wie wäre es, wenn du dich auch mal als kleine Designerin versuchst? Mit dem Little Friends-Püppchendesigner von HABA kannst du online dein eigenes Lieblingspüppchen erschaffen und ausdrucken. Überrasche doch deinen Kindergarten-Freund Fabian mal mit so einem ganz besonderen Bild, vielleicht findet er dann Puppen ja gar nicht mehr so doof.

So, liebe Mali, ich hoffe, du bist mit meinen Antworten zufrieden und ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß beim Spielen mit allen HABA-Puppen.  
 

Viele Grüße

Ines

Mai: Warum muss ich nach dem Spielen meine Spielsachen aufräumen? 

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Liebes Produktions-Team,

neulich habe ich mit meinen Holzbausteinen einen ganz, ganz hohen Turm gebaut und er ist nicht umgefallen. Gerade als ich mit einem zweiten Turm angefangen habe, ist meine Mama ins Zimmer gekommen und hat gesagt, dass ich mit dem Spielen aufhören soll, weil jetzt bald Schlafenszeit ist. Und vorher soll ich unbedingt noch die Bausteine aufräumen. Das ist echt doof! Ich würde lieber noch länger spielen anstatt aufzuräumen! Sagt mal, warum muss ich nach dem Spielen meine Spielsachen aufräumen? Dazu habe ich gar keine Lust …

Liebe Grüße
von Mali

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Andy aus der Produktion

Liebe Mali,

ich kann gut nachvollziehen, dass dir Aufräumen keinen Spaß macht – und da bist du nicht allein: Kaum ein Kind räumt gerne auf, aber es gehört zum Spielen nun mal leider mit dazu. Und übrigens nicht nur zum Spielen, auch zum Arbeiten. Bei uns in der HABA-Spielwarenproduktion, zum Beispiel, arbeiten viele Mitarbeiter zusammen: Holzmechaniker, Drechsler, Lackierer und viele weitere. Sie alle sorgen dafür, dass aus einfachen Holzbrettern am Ende so tolle bunte Spielsachen wie deine Holzbausteine werden. Bei uns ist es sehr wichtig, dass jeder Mitarbeiter, wenn er mit seiner Arbeit fertig ist, die Werkzeuge wieder aufräumt, damit der Nächste, der sie braucht, nicht danach suchen muss. Und auch die Sägespäne, die bei der Holzverarbeitung anfallen, müssen ordentlich zusammengekehrt werden. Denn sonst würden es immer mehr werden und wir würden irgendwann auf Bergen von Sägespänen stehen. Das wäre vielleicht ein lustiger Anblick, aber in einer Werkstatt muss man sicher arbeiten können, mit beiden Füßen auf dem Boden.
Du siehst also, auch wir Erwachsenen kommen nicht ums Aufräumen herum – und es ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig: Wenn du in deinem Zimmer die Holzbausteine und andere Spielsachen auf dem Boden herumliegen lässt, kann es leicht sein, dass jemand darüber stolpert und sich verletzt. Aber Aufräumen kann auch Spaß machen! Vor allem dann, wenn die Spielsachen ganz einfach in bunten Accessoires aus der Serie Kunterbunte Freunde – z.B. in der praktischen Aufbewahrungstasche – verstaut werden können. Und vielleicht könnt ihr sogar beim Aufräumen noch ein Spiel spielen?  Frage doch einfach mal deine große Schwester oder deine Mama, ob sie dir beim Aufräumen helfen, und wer die meisten Bausteine in die Tasche gepackt hat, darf sich etwas Schönes wünschen: eine Vorlesegeschichte zum Beispiel oder ein Eis.
Aufräumen ist auch gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, um das Kinderzimmer noch schöner zu gestalten. Mit Regalen oder Garderoben wirkt alles gleich viel gemütlicher und ruck, zuck finden alle Spielsachen ihren Platz. Dafür bieten das Garderobenregal oder die Fotoleine Kunterbunte Freunde viele Möglichkeiten.
Probiert es doch einfach mal aus und du wirst sehen, liebe Mali: Aufräumen macht dir in Zukunft bestimmt mehr Spaß!

Liebe Grüße

Andy

April: Warum müssen kleine Kinder erst noch laufen lernen? 

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Liebe Designer,

gestern waren meine Cousine, ihre Mama und ihr Papa bei uns zu Besuch. Am liebsten hätte ich den ganzen Nachmittag lang mit meiner Cousine gespielt, aber sie ist leider noch viel zu klein dazu und sie kann auch noch gar nicht alleine laufen, sondern nur krabbeln. Immer wenn sie sich an einem Stuhlbein oder am Sofa festgeklammert hat und versucht hat, aufzustehen, ist sie auf ihren Hintern geplumpst. Das hat total lustig ausgesehen und meine Cousine hat auch nicht geweint, sondern nur gelacht. Aber es hat mich schon gewundert: Warum kann sie denn nicht von alleine laufen?

Liebe Grüße
von Mali

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Jutta aus der Design-Abteilung

Liebe Mali,

dass deine Cousine bei ihren ersten Laufversuchen immer wieder auf ihren Hintern plumpst, ist ganz normal. Das geht allen Kleinkindern so: Manche Dinge können sie schon von Geburt an, manche wiederum müssen sie erst noch lernen. Dazu gehört auch das Laufen. Zunächst krabbeln Babys auf dem Boden herum – und später fangen sie an, sich langsam an Möbeln hochzuziehen und sich hinzustellen – das konntest du bei deiner Cousine ja schon gut beobachten, liebe Mali. Beim Laufen lernen gilt wie bei so vielen Dingen im Leben: Übung macht den Meister. Die ersten Schritte gehen die Kleinen am leichtesten, wenn sie sich an der Hand von Erwachsenen festhalten – oder an den Lauflernwagen von HABA. Sie begleiten die kleinen Weltentdecker bei ihren ersten Schritten und sorgen für mehr Stabilität. Damit die Lauflernwagen nur so schnell fahren, wie die Kleinen laufen können, haben wir Designer die Lauflernwagen mit einer individuell justierbaren Bremse ausgestattet. Das hört sich schwierig an, ist aber ganz einfach zu verstehen: Mama oder Papa können selbst einstellen, wie stark der Lauflernwagen gebremst wird und damit, wie schnell oder langsam der Wagen fährt: Kleine Laufanfänger fahren somit langsamer, Profis schneller. Mit den Lauflernwagen kreuz und quer durch die Wohnung zu flitzen, macht den Kleinen richtig viel Spaß. Damit dabei der Fußboden nicht zerkratzt wird, haben unsere HABA-Lauflernwagen Räder mit Lauffläche aus Kunststoff – das freut die Eltern am meisten. Die Kleinen sind hingegen von den tollen Entdecker-Effekten begeistert, die jeder Wagen zu bieten hat Und natürlich ist auch immer genügend Platz, um das Lieblingskuscheltier oder andere Spielsachen einzuladen und mit herumzufahren. Du siehst also, lernen gehört zum Leben einfach mit dazu. Und am schönsten ist es, wenn es beim Spielen ganz nebenbei passiert. Antrieb dafür ist oft Neugier. Also, Mali, bleib weiter so neugierig, wie du bist!

Liebe Grüße

Jutta

März: Warum wird der Kuchen im Ofen größer? 

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Liebes Marketing-Team,

neulich habe ich gemeinsam mit meiner Mama einen ganz tollen Schoko-Bananen-Kuchen gebacken. Das hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe kräftig mitgeholfen, die Zutaten zu verrühren – und dabei ein bisschen auch vom Teig genascht. Mmh, lecker! Den fertigen Teig haben wir dann in eine tolle Silikon-Kuchenform mit Schlangenmotiv gefüllt und gebacken. Und stellt euch mal vor, was dann passiert ist: Als wir die Form aus dem Ofen geholt haben, war da auf einmal viel mehr Teig als vorher! Wie kann das denn sein? Warum ist der Kuchen im Ofen größer geworden?

Liebe Grüße

von Mali

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Maria aus dem HABA Marketing

Liebe Mali,

aus frischen Zutaten einen leckeren Kuchen zu backen, macht mir auch sehr viel Spaß. Und ganz unter uns: Teig-Naschen gehört zum Backen einfach mit dazu!

Dass der Kuchen im Ofen „wächst“, ist ganz normal … und sogar Absicht, denn dafür habt ihr ja extra Backpulver verwendet. Das ist ein sogenanntes Backtriebmittel, das dafür sorgt, dass der Teig größer wird, wenn er gebacken wird. Dabei läuft eine sehr spannende chemische Reaktion ab: Durch die Hitze im Ofen und die Feuchtigkeit im Teig reagieren das Natron und die Säure, die beide im Backpulver enthalten sind, miteinander und dabei wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Das ist ein Wort, das für dich ziemlich schwierig zu verstehen ist, oder Mali? Man kann dazu aber auch CO2 sagen, das lässt sich zumindest etwas einfacher aussprechen. Wenn CO2 freigesetzt wird, entstehen kleine Gasbläschen und der Teig wird nicht nur größer, sondern auch ganz locker und leicht. Deswegen solltest du auch nicht so viel von dem Teig naschen, weil du sonst davon Bauchschmerzen bekommen könntest.

Ich weiß, das waren viele schwierige Wörter auf einmal, aber nun weißt du, warum der Kuchen im Ofen wächst. Und übrigens nicht nur er, sondern auch Muffins und Cake-Pops. Probiere es doch beim nächsten Mal gemeinsam mit deiner Mama aus. Das geht ganz einfach, denn die Silikon-Backformen von Family Food Stars haben nicht nur lustige Motive, sondern enthalten auch ein Rezeptheft mit tollen Backideen und Anregungen fürs Dekorieren und Verzieren. Mit Schokoguss, Zuckerstreuseln oder Zuckerschrift sieht jedes süße Gebäck einfach noch schöner aus. Einige Rezeptideen haben wir auch unter Tipps und Tricks: Backen, Eis & Co. zusammengestellt.

Und zum Schluss habe ich noch einen tollen Tipp für dich, liebe Mali: Mit der Dschungelschlangen-Form könnt ihr auch ganz einfach tolle Nachtische zaubern, z. B. selbst gemachtes Joghurteis oder Pudding. Du wirst staunen!  

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Spaß beim gemeinsamen Backen und Genießen. Lass es dir schmecken, liebe Mali!

Liebe Grüße

Maria

Februar: Welche Sprache sprechen die HABA-Puppen? 

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Liebes Export-Team,

vor Kurzem habe ich zusammen mit meinen Eltern meine Tante Carla besucht, die in Rom lebt. Das war echt toll! Wir haben zum Beispiel einen schönen Spaziergang durch einen Park gemacht und dort habe ich gesehen, wie ein kleines Mädchen mit der HABA-Puppe Elise gespielt hat! Das ist echt lustig, oder? Das kleine Mädchen hat auch ganz viel mit Elise geredet. Aber ich habe leider nicht verstanden, worüber sie sich unterhalten haben, weil ich die Worte gar nicht gekannt habe. Aber Elise kommt doch auch aus Bad Rodach ... Wie kann sie denn da das Mädchen in Rom verstehen?

Liebe Grüße,

Mali

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Meike aus der Export-Abteilung

Liebe Mali,

es freut mich, dass dir der Besuch bei deiner Tante so gut gefallen hat! Und du hast natürlich vollkommen Recht, es ist ein lustiger Zufall, dass das kleine Mädchen auf dem Spielplatz ausgerechnet mit der Puppe Elise gespielt hat. Aber das ist keine Ausnahme: Auf der ganzen Welt spielen Kinder mit den Puppen und dem Puppenzubehör von HABA. Und damit das auch funktioniert und die Puppen und andere HABA-Spielsachen fast überall auf der Welt erhältlich sind, arbeiten wir aus der Export-Abteilung mit vielen Leuten zusammen. Export ist auch so ein Wort, das du wahrscheinlich nicht kennst, oder? Das ist ein englisches Wort und bedeutet auf Deutsch „Ausfuhr“. Immer noch schwer zu verstehen, aber es heißt im Einzelnen: Wir arbeiten mit den Kollegen und den Ladenbesitzern im Ausland zusammen und sorgen so dafür, dass HABA-Spielsachen überall auf der Welt gekauft werden können. Dafür müssen wir vor allem ganz viel mit unseren Partnern sprechen, und zwar in ganz unterschiedlichen Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch … und noch einige mehr!

Und damit bin ich bei der Antwort auf deine Frage: Auch die HABA-Puppen sprechen ganz unterschiedliche Sprachen, nämlich immer genau die, die ihre Puppeneltern auch sprechen. Das Mädchen in Italien hat sich mit seiner Puppe also wahrscheinlich auf Italienisch unterhalten und vielleicht hat es Elise ja ein Geheimnis verraten? Etwas, was ihre Eltern oder Geschwister nicht wissen dürfen. 

Natürlich gibt es auch Kinder, die von Klein auf mehrere Sprachen sprechen, zum Beispiel, weil ihre  Mama oder ihr Papa aus einem anderen Land kommen oder weil sie in einen internationalen Kindergarten gehen. Dort spielen und lernen Kinder, die aus unterschiedlichen Ländern kommen und verschiedene Sprachen sprechen. Also können dann auch die Puppen dieser Kinder mehrere Sprachen sprechen. 

Du siehst also, liebe Mali: Es ist ganz wichtig, miteinander zu sprechen – und je mehr Sprachen du sprechen kannst, mit umso mehr Menschen kannst du dich auf der ganzen Welt unterhalten. Vielleicht reist ihr ja in eurem nächsten Urlaub in ein anderes Land mit einer anderen Sprache?

Dann kannst du dir ja vorher von deinen Eltern ein paar Worte in dieser Sprache beibringen lassen … und du wirst sehen, dann klingt die Sprache, die dort gesprochen wird, gar nicht mehr so fremd.

Liebe Grüße

Meike

Januar: Verlernen Erwachsene zu spielen? 

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Liebe Redaktion Spiel und Buch,

heute habe ich eine ganz besondere Frage, die ich euch stellen will: Verlernen Erwachsene eigentlich mit der Zeit zu spielen? Also wenn es nach mir geht, dann würde ich am liebsten den ganzen Tag zusammen mit meinen Freundinnen spielen. Aber meistens, wenn es gerade super viel Spaß macht, dann kommt meine Mama ins Zimmer und sagt entweder, dass das Essen fertig ist, oder dass ich mein Zimmer aufräumen soll oder dass jetzt Zeit zum Schlafen ist oder ... Das ist echt doof! Manchmal kann Mama eine richtige Spielverderberin sein. Ich finde, sie sollte selbst mehr spielen, damit sie wieder weiß, wie viel Spaß das macht, oder?

Liebe Grüße,

Mali

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Miriam aus der Redaktion Spiel und Buch

Liebe Mali,

dass du vor lauter Spaß beim Spielen manchmal gar nicht mehr damit aufhören möchtest, kann ich mir gut vorstellen. Spielen ist ja auch etwas Wunderbares: Man lernt Neues kennen, erlebt tolle Abenteuer und entdeckt spannende Fantasiewelten. Wenn man dann auch noch gemeinsam mit anderen spielt, macht es umso mehr Spaß. Leider vergessen wir Erwachsene manchmal, wie schön Spielen sein kann – nicht, weil wir es nicht mögen, sondern vielmehr, weil wir uns nicht die nötige Zeit dafür nehmen. Aber hier könnt ihr Kinder uns helfen, liebe Mali! Ihr könnt uns daran erinnern, wie viel Spaß es macht, zu spielen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn du für deine Mama einen Einkaufsgutschein für deinen Kaufladen bastelst? Oder eine Einladung zum Prinzessin-Spielen?
Damit euch beim Spielen nie langweilig wird, machen wir bei HABA tolle Kinderspiele für euch. Diese Spiele machen nicht nur Kindern Spaß, sondern sind auch für mitspielende Erwachsene ein lustiger Zeitvertreib: 
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Memospiel oder mit einem Stapelspiel, bei dem man lustige Holztiere aufeinanderstapeln muss? Oder wollt ihr lieber ein Reaktionsspiel, bei dem es auf Schnelligkeit ankommt, ein Kartenspiel bei dem auch mal geflunkert wird oder ein Würfelspiel mit funkelnden Wolkenkristallen spielen? Von HABA gibt es ganz viele unterschiedliche Kinderspiele. So kann jeder das spielen, was er am liebsten mag. Und wenn es heißt: „Wir spielen die HABA-Familienspiele“, dann kommen alle Großen gern an einem Tisch zum Spielen zusammen – die älteren Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde und Nachbarn. 
Egal, für welches HABA-Spiel ihr euch auch entscheidet, es wird jede Menge Spaß machen. Gewinnen und gemeinsam lachen, verlieren und gemeinsam die Tränen trocknen … all das macht das Spielen so besonders und die gemeinsame Zeit, die wir dabei verbringen, so wertvoll. Spätestens da erinnern auch wir Erwachsene uns gerne daran, wie schön es ist, zu spielen.
So, liebe Mali, jetzt wünsche ich dir viele fröhliche Spielerunden mit deiner Familie.

PS: Hier noch ein prima Aufräum-Tipp: Je schneller du aufräumst, desto mehr Zeit bleibt zum Spielen. 

Verspielte Grüße

Miriam

Willkommen bei Mali stellt die Frage des Monats
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Mali stellt die Frage des Monats: Malis Fragen aus 2015
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