Wie macht ihr es euch zu Hause richtig gemütlich?

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Liebe Marsha,

jetzt im Herbst mag ich gar nicht jeden Tag raus gehen. Vor allem, wenn draußen so richtig Schmuddelwetter ist. Klar, in Pfützen springen macht auch riesigen Spaß. Aber wenn es dann so kalt ist, halte ich das nicht so lange auf dem Spielplatz oder im Wald aus. Leider ist mir daheim dann oft richtig langweilig. Besonders, wenn Mama und Papa etwas anderes zu tun haben und ich auch keinen Spielbesuch zu Gast habe. Hast du nicht ein paar Ideen, wie ich mir die Zeit vertreiben könnte? Wie macht ihr es euch denn an Regentagen gemütlich?

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Quelle: www.mutterundsoehnchen.com

Liebe Mali,

da geht es uns genauso wie dir, denn bei richtigem „Schietwetter“ gehen wir auch nicht gerne raus. Aber ich finde das gar nicht so schlimm, denn meistens machen wir es uns dann zusammen schön kuschelig. So eine Tasse Kakao oder Tee tut schon mal gut. Und wenn es uns so richtig kalt ist, dann hilft den Jungs auch manchmal ein heißes Bad oder ich mache unseren Kamin an.

Damit uns dann auch garantiert nicht langweilig wird, spielen wir oft zusammen Karten- oder Brettspiele. Magst du die auch so gerne, Mali? Damit wir alle auf unsere Kosten kommen, schaue ich bei der Spielauswahl, dass auch der Rabauko mit seinen 4 Jahren die Regeln gut verstehen kann. Aber zeitgleich sollte das Spiel so anspruchsvoll sein, dass es auch noch HerrnSjardinski mit seinen 8 Jahren Spaß macht. Und uns Eltern natürlich auch, falls wir mitspielen.

Im Moment ist vor allem beim Rabauko „Titus Tentakel“ sehr beliebt. Er kann es gar nicht abwarten, wenn er auf den Kraken drücken darf und damit seine Mitspieler aus dem Spiel schmeißen kann. Vorzugsweise mich, denn dann freut er sich richtig diebisch. Die Regeln von „Titus Tentakel“ sind dabei so easy, dass es die zwei Jungs sogar alleine spielen können.

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Quelle: www.mutterundsoehnchen.com

Genauso beliebt ist bei uns das Kartenspiel „Schnipp Schnapp“, da geht es vor allem um Reaktion. Denn bei zwei oder mehreren gleichen Tieren, die aufgedeckt werden, muss man richtig schnell auf das Krokodil hauen, um alle Karten auf dem Spielfeld einzuheimsen. Und wenn es etwas kniffeliger sein soll, dann geht auch eine Runde „Zum Kuckuck“. Da müssen die Jungs sich vorher aber schon etwas ausgetobt haben, denn für den Nestbau mit Stäbchen braucht man richtiges Fingerspitzengefühl und Ruhe. 

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Quelle: www.mutterundsoehnchen.com
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Oder wie ist es denn mit puzzeln, liebe Mali? Das kann man auch wunderbar ganz alleine machen. HerrSjarsdinski und der Rabauko können daher vom puzzeln gar nicht genug bekommen. Toll finde ich Puzzle, bei denen es gleich mehrere Varianten in einer Packung gibt, die man aber auf der Bild-Rückseite ganz einfach unterscheiden kann. Nur sollten die Puzzles wirklich altersgerecht und nicht zu schwierig sein. Sonst ist der Frust schnell vorprogrammiert und das Puzzle wird am Ende nie fertig.

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Was wir an Schmuddeltagen auch gerne machen, ist uns auf die Couch zu kuscheln und zu lesen. Ich lese nämlich liebend gerne mit verstellten Stimmen vor. Das geht besonders gut bei Geschichten, in denen mehrere Charaktere und Dialoge vorkommen, wie beispielweise bei „Abenteuer im Wipfelwald“. Und manchmal liest HerrSjardinski auch seinem kleinen Bruder vor. Für ihn ist dabei wichtig, dass die Texthäppchen klein, aber der Inhalt dennoch lustig und informativ ist. Wie zum Beispiel bei „Kommissar Maus löst jeden Fall – Die Läuse sind los“, in dem ein ganz klassisches Herbst- und Winterproblem, die Kopfläuse, unterhaltsam und kindgerecht erklärt wird.

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Also liebe Mali,

ich hoffe wir konnten dir ein paar Anregungen mitgeben, wie du den nächsten verregneten Nachmittag ganz gemütlich verbringen kannst. Und trotzdem ist Langeweile manchmal auch gar nicht so schlecht, denn erst dann kommen die Jungs auf die tollsten Ideen. Dann werden auch manchmal Höhlen und Schiffe aus Sofakissen gebaut, in die dann alle Kuscheltiere einziehen. Und dort kann auch wunderbar Kakao getrunken, gespielt und vorgelesen werden. Also, wer hat nochmal gesagt, dass Schmuddelwetter langweilig ist?

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Steckbrief Marsha

Ich bin Marsha (37) aus Frankfurt am Main und zweifache Jungsmama. Im Alltagschaos als Schwert schwingende Prinzessin stolpere ich von einer Katastrophe in die nächste. Deshalb blogge ich auf Mutter&Söhnchen - immer frei Schnauze und mit ganz viel Herz - über Kinderbücher, Kultur, Schule, Vereinbarkeit und Kinderkram. Mit Glitzer.