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Familie Wilk spielt "Rumpel-Ritter"

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Vorletzte Woche, pünktlich zum 4. Geburtstag, kam das letzte HABA Spiel: Rumpelritter. Das ist ein Spiel für 4 - 99 Jahre, aber es geht auch schon gut ab 3,5 Jahren. Die Spieldauer ist mit ca. 10 Min. angegeben, was man aber individuell verlängern kann. Es können 2 - 4 Personen mitspielen. Das finde ich ein wenig schade, denn man hätte locker noch 1-2 Personen hinzufügen können, in dem man mehr Ritter mit hinzufügt. Da fände ich auch einen Aufpreis in Ordnung. Wir waren zu fünft beim ersten Mal, einer musste dann immer aussetzen.

Spielinhalt:

  • 32 Ritter 
  • 1 Spielplan mit Turm und Geheimtür 
  • 8 Rumpeltaler
  • 1 Würfel mit Sondersymbol
  • 1 Spielanleitung

Als erstes müssen wir etwas bemängeln: Wir kannten das Spiel schon und wussten wie es aufgebaut aussehen soll. Meine Tochter hat alles aus den Pappkarten gelöst und ausgepackt und dann haben wir den Turm zusammengebaut. Wenn man an der Zugbrücke zu stark zieht, kann es schon sein, dass diese nicht lange hält. Bei uns war schon ein Stück Pappe zusehen und wir mussten schon kleben (obwohl dass ein Erwachsener gemacht hat). 

Dann scheint unsere Ausgabe neu zu sein? Wir haben an den Seiten des Turms so Laschen, so passt er aber überhaupt nicht in Karton und steht dadurch schief. In der Anleitung steht dazu gar nichts. Was schade ist. Wir haben dann eine Lasche im nach innen Karton umgeklappt, dann ging es. Aber erstmal war es verwirrend, denn dann hätte man die doch weglassen können. Bei älteren Ausführung, war das wohl noch nicht. Zudem kommt erst die Spielanleitung und dann erst die Aufbauanleitung.

Gut finde ich den Würfel. Unsere Tochter zählt seit letztem Jahr schon bis 15, aber beim Zeigen an den Fingern, muss sie diese noch zählen, weil das Bild dazu noch nicht verknüpft ist. Die Logopädin hatte uns dann einen 3er Würfel empfohlen, damit man schneller lernt, und nicht immer die Punkte zählt. Bei diesem Würfel geht es bis 2. Man kann also eine 1 oder eine 2 würfeln, zusätzlich gibt es noch eine Falltür, auf dem Würfeln. 

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Ritter zu haben. Jeder bekommt 8 Ritter, dann wird gewürfelt. Wie schon erwähnt, gibt es 1, 2 oder eine Falltüre. Würfelt man eine 1 oder 2 schmeißt man die Anzahl der Ritter oben in den Turm. Wer die Falltüre würfelt, darf dann an der Pappfalltüre des Turms ziehen und schon purzeln die Ritter über die Karte, die zwei Löcher hat. Die Ritter, die oben bleiben, gehen zurück an die Spieler. Jetzt wird gezählt, wer wieviele hat. Der, der die meisten Ritter in dieser Runde hat, bekommt einen Taler. Wer die meisten Taler hat, hat gewonnen. So kann man selber die Zeit festlegen: z.b. nur so und so viele Runden, oder wenn alle Taler weg sind. Oder einfach nochmal von vorne.

Es ist ein reines Glücksspiel, weswegen es nach kurzer Zeit eh erstmal uninteressant wird. Wir hatten nämlich das Pech, das wir wirklich 5 oder 6 Mal hintereinander die Falltüre gewürfelt hatten. Oder bis gar keine Ritter mehr bei allen vorhanden waren und wir zwangsweise die Türe öffnen mussten.

Was wir noch cool gefunden hätten, wenn man mit den Falltürlöchern variieren könnte, also mal das eine zu klappen, oder mehrere öffnen... Das hätte dem ganzen einen noch besseren Spaßfaktor bieten können, weil man so hätte jede Runde abwechseln können.

Fazit:

Es ist ein wirklich schönes Spiel, was Spaß macht.

Rumpel-Ritter

  • Rumpel-Ritter von HABA, mit toller 3-D-Ritterburg
  • leicht verständliche Spielregeln
  • mit magischer Geheimtür
  • ein rumpeliges Ritterspiel für 2 - 4 Recken
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