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Familie Schumann spielt "Meine ersten Spiele – Wenn ich groß bin ..."

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Welche Freude, unser drittes Paket ist angekommen. Da hat der Osterhase aber eine wunderbare Überraschung ins Nest gelegt. Obwohl wir es mit einem lachenden und einem weinenden Auge geöffnet haben. Immerhin war es nun das letzte Paket. Schade eigentlich, regelmäßig überrascht zu werden… Daran könnten wir uns gewöhnen.

Liam hatte wieder viel Lust das Paket auszupacken.

Danach wurde erstmal ausgiebig die Anleitung studiert und alle Teile ausgepackt.

Ich (Mama) habe Liam dann etwas Zeit gelassen, die einzelnen Teile zu erkunden. Liam fand es sehr spannend und hat sich über jedes einzelne Teil und jede einzelne Karte sehr gefreut und alles kommentiert. Es wurde auch sofort gepuzzelt.

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So, nun zum Spiel:

Diesmal dürfen wir das Spiel „Wenn ich groß bin…“ aus der Reihe „Meine ersten Spiele“ testen. In diesem Spiel geht es vorrangig darum, die Feinmotorik, Konzentration, Einfühlungsvermögen und die Sprache des Kindes zu fördern. Es ist für 1-3 Personen gedacht und ab 2 Jahren.

Das Spiel besteht aus 7 zweiteiligen Puzzlekarten mit Berufen, 7 Holzteilen (Kleeblatt, Lok, Ferkel, Zahnrad, Kochlöffel, Hund, Feuer) und 1 Stoffbeutel.

Als erstes haben wir, wie oben schon erwähnt, Liam einfach so testen lassen. Das freie Spiel ist schön, damit die Kinder sich mit den einzelnen Gegenständen vertraut machen können. Ich habe mich viel mit Liam über die Karten und den darauf zu sehenden Berufen unterhalten.

Danach haben wir die erste Spielvariante aus der Spieleanleitung ausprobiert. Die Variante heißt: „Ich werde mal…“. Hierbei handelt es sich um ein Berufe-Memo-Spiel.

Spielvorbereitung:

Als erstes werden die Ober- und Unterteile jeweils für sich gemischt und verdeckt als Raster auf den Tisch gelegt. Die Holzteile werden danebengelegt.

Los geht’s:

Liam fängt an und deckt ein Oberteil und ein Unterteil auf. Diese passen nicht zusammen, also bin ich dran. Leider passen auch meine nicht zusammen. Also ist Liam wieder an der Reihe.

Nun hat er ein „Pärchen“ (das sagt er immer so süß, wenn wir zusammen Memory spielen).
Liam darf sich jetzt das passende Holzteil raussuchen und auf sein Pärchen legen.

So spielen wir eine Weile hin und her. Und wie immer gewinnt Liam auch dieses Memo-Spiel (irgendwas mache ich eindeutig falsch).

Als nächstes haben wir die zweite vorgeschlagene Variante ausprobiert. Die Variante heißt: „Für meinen Beruf brauche ich …“. Hierbei handelt es sich um ein Fühl-Memo-Spiel.
Die Spielvorbereitung ist fast genauso wie bei der ersten Variante. Diesmal kommen die Holzteile aber in den Beutel.

Nun muss ich leider eine kleine Kritik ausüben. Ich finde den Beutel sehr schön, allerding ist er etwas zu klein (oder der Holzlöffel etwas zu groß?). Man kann den Holzlöffel nie komplett verschwinden lassen. Dies fällt auch Liam auf und deshalb durfte er ganz oft nicht mitspielen und musste auf dem Tisch liegen bleiben. Also ich rede natürlich von dem Holzlöffel und nicht von Liam. ;-)

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So, das Spiel beginnt:

Auch bei dieser Variante deckt man so lange ein Ober-und ein Unterteil auf, bis man ein Pärchen hat. Allerdings bekommt man dann kein Holzteil geschenkt, sondern muss es sich im Beutel erfühlen. Wenn das Holzteil nicht mit dem Berufe-Pärchen übereinstimmt, dann werden die Karten wieder umgedreht und das Spiel geht weiter. Wenn es übereinstimmt, dann bekommt man die Karten, allerdings bleiben die Holzteile im Beutel.

Ende des Spiels ist, wenn alle Puzzlekarten verteilt sind. Gewinner ist das Kind mit der längsten Kartenreihe.

Fazit: Ich finde die Spielidee klasse, allerdings ist es für Liam mit seinen 3 Jahren noch etwas schwierig zu erfühlen. Allerdings ist es ja genau das, was spielerisch geübt werden soll. Wir werden also dranbleiben und weiter erfühlen.

So, nun kam die dritte vorgeschlagene Variante dran. Die Variante heißt: „Ratet mal: Was ist mein Beruf?“. Hierbei handelt es sich um ein witziges Spiel zum Training von Sprache und Wortschatz für Kinder ab 3 Jahren.

Spielvorbereitung:

Liam muss erstmal alle Puzzlekarten zusammenpuzzeln und in die Mitte legen. Die Holzteile kommen wieder in den Beutel.

Jetzt geht’s los:

Liam darf sich ein Holzteil aus dem Beutel ziehen und heimlich angucken. Beim zweiten Versuch klappte es dann auch mit dem heimlich unter dem Tisch verstecken.

Nun muss ich Liams Beruf erraten. Ich stelle ihm einige Fragen, wie: „Hast du eine Brille?“, „Arbeitest du mit Tieren?“, „Fährst du auf Schienen?“ etc. Liam darf allerdings nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten. Dies klappt wirklich gut und Liam hat sichtlich Spaß am Ratespiel. Wenn ich ein „Ja“ als Antwort bekomme, dann darf ich einen Tipp abgeben. Wenn der Tipp richtig war, dann bekomme ich als Fragesteller einen Teil der Puzzlekarte und Liam den anderen Teil im Austausch gegen das Holzteil. Dieses kommt aus dem Spiel.

Als nächstes bin ich an der Reihe und Liam muss mir Fragen stellen. Dies klappt zwar auch schon gut, allerdings hat Liam eindeutig mehr Spaß daran, der Heimlichtuer zu sein.

Das Ende des Spiels ist eigentlich, wenn jedes Kind einmal dran war. Da wir es leider nur zu zweit gespielt haben, haben wir einfach so lange gespielt, bis Liam keine Lust mehr hatte oder bis alle Holzteile aus dem Beutel raus waren.

Ich habe auch mal zwei kleine Videos gedreht, viel Spaß damit. (Meine Stimme klingt übrigens nicht immer so, ich war ziemlich erkältet).

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Fazit:

Das „Wenn ich groß bin…“ Spiel ist ein schönes und lehrreiches Spiel für Kinder ab 2 Jahren. Es macht Spaß mit den süß gezeichneten Karten und Holzteilen zu spielen. Ich finde es auch schön, dass bei den Karten nicht auf die geschlechtsspezifische Berufswahl geachtet wurde, sondern hier auch mal eine Frau Autos repariert und ein Mann dafür den Kochlöffel schwingt. Dies gefällt mir sehr. Bei mir darf Liam auch angebliche Mädchensachen toll finden (wie Minnie Maus, Katzen etc).

Wir werden das Spiel definitiv noch sehr oft spielen. Es macht immer wieder Spaß.

Einziger Kritikpunkt ist nur der etwas zu klein geratene Beutel bzw. der etwas zu groß geratene Kochlöffel. Sonst ist wieder alles perfekt.

Liam hat nun einen neuen Berufswunsch, er möchte jetzt Zugführer werden. Der Zug war auch sein Lieblings-Holzteil. Meins das Schwein, der Hund (Katze wäre auch toll gewesen ;-) und das Kleeblatt.

Vielleicht wäre es eine Idee, wenn man für dieses Spiel noch Erweiterungen kaufen könnte. Es gibt noch viele Berufe mehr, vielleicht könnte man so den Lütten noch mehr Perspektiven spielerisch beibringen. Dies war nur gerade ein Gedankengang von mir.

HABA, macht weiter so! Es macht immer wieder Spaß mit euch.

Meine ersten Spiele – Wenn ich groß bin ...

  • liebevoll gestaltetes Spielmaterial aus Holz
  • mit Memo, Fühl- und Sprachspiel
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