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Familie Pannicke spielt "Tierisch Rabatz"

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Gespannt warteten unsere fast vierjährige Tochter und wir auf das erste Spiel aus der HABA Spiel mit! Reihe...Und dann kam es: „Tierisch Rabatz“ lag also vor uns und nach der Lektüre der Spielanleitung - die leider nicht sehr einfach war - ging es los. Weil wir anfangs nur zu zweit spielten, kam die reguläre Variante für uns leider nicht in Frage. Spontan haben wir unsere eigene Variante von „Tierisch Rabatz“ erfunden und spielen sie bis heute noch am liebsten. Die geht übrigens so: Jeder Mitspieler zeiht aus dem Stapel eine Tierkarte und ahmt es nach. Der Spieler gegenüber muss raten was für ein Tier es war und bekommt die Karte, wenn es stimmte. Wer als erster fünf Karten hat, hat gewonnen. Manchmal spielte meine Tochter dabei absichtlich falsch und schummelte indem sie falsche Töne von sich gab.

Mit vielen Mitspielern macht tierisch Rabatz im wahrsten Sinne des Wortes Rabatz. Denn es wird laut, sehr laut. Ziel des Spieles ist es, aus einem großen Stimmengewirr ein verstecktes Tier zu erraten. Hinter verschiedenen Gegenständen (wie z.B. einem Heuhaufen oder einer alten Couch) verstecken sich verschiedene Tiere. Die Karten mit den Verstecken sind so süß gemacht, dass allein das Anschauen der bunten Kreise schon Spaß macht. Die gesuchten Tiere kommen vom Bauernhof und es gibt zehn verschiedene zum Nachzuahmen bzw. Erraten. Ein ganz schön bunter Haufen aus Schaf, Kuh, Ente, Pferd und vielen mehr.

Ein Mitspieler ist in jeder Runde der Bauer. Die entsprechende Spielfigur ist aus Holz gearbeitet und schön groß, sodass jede Kinderhand ihn gut greifen kann. Die anderen Spieler legen jeweils ein Tier unter ihre farblichen Verstecke und der Bauer würfelt. Dann geht das große Geschrei los! Besonders Spaß macht das Spiel mit mehreren jüngeren Kindern, die noch voller Inbrunst ihr verstecktes Tier nachahmen. Der Papa brauchte etwas Überwindung bis er aus voller Kehle „Kikeriki“ schrie. Der Mitspieler mit dem Bauern muss nun erraten, welches Tier hinter der gewürfelten Farbe gebrüllt hat.

Für unsere fast vierjährige Tochter war es anfangs gar nicht so einfach den Spielablauf zu verstehen.

Daher haben wir mehrere Varianten des Spiels selbst erfunden. Dafür eignet sich das Spiel wirklich hervorragend. Wir haben nacheinander versucht die verschiedenen Tierstimmen des anderen zu erraten, was bei dem kleinen Schlingel zu absichtlich falschen Tönen geführt hat, nur um zu gewinnen. Eine zweite Variante ist ähnlich, nur dass keine Stimmen imitiert wurden, sondern wir die Tiere mit Eigenschaften oder Merkmalen beschrieben haben. Und manchmal haben der Kleinen die wunderschönen Bilder so gut gefallen, dass sie sie einfach nur ihren Puppen gezeigt hat. Und ab und an hat sie sie vollkommen zweckentfremdet für ihre Puppenküche.

Bis auf die schwierige Spielanleitung und das Muss an drei oder mehr Personen (je mehr desto lustiger) ist dieses Spiel genau so, wie wir es von HABA kennen: Wunderschön verarbeitet, groß genug für kleine Kinderhände und voller Spaß auf vielen Ebenen.

Tierisch Rabatz

  • leicht verständliche Spielregeln
  • Spielspaß für die ganze Familie
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Familie Pannicke aus Karben