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Familie Lindner spielt "Lesehexe"

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So hat uns die Lese-Hexe gefallen:

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Es war wieder ein aufregender Moment, als das dritte Spiel eintraf. Große Augen wurden gemacht. Als das Spiel „Die Lese-Hexe“ zum Vorschein kam, war Jason etwas enttäuscht… „Och Mama, das ist nichts für mich, das kann ich schon alles.“ Leider musste ich ihm erst einmal unwissend zustimmen, meinte aber dann, dass er ja somit einen großen Vorteil beim Spielen hätte und Melissa dabei helfen könnte…. Er hat es nicht bereut und spielt jetzt begeistert mit. Warum? Das lest ihr weiter unten… ;-)

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Zum Spiel:

Spiel-Alter: 5-8 Jahre

Anzahl der Spieler  1 - 6

Benötigte Spielzeit: verschieden

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Der Ablauf:

Erste einmal habe ich mir die Anleitung durchgelesen, dabei wurde ich von neugierigen Augen beobachtet.

Es gibt verschiedene, genauer gesagt sieben Spielideen, mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Gespielt wird mit 26 doppelseitig bedruckten Spielkarten, 1 Kartenrahmen, 1 Lese-Hexe – Kontrollfigur und einem Farbwürfel mit Sondersymbolen.

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Variante 1 - Lesen mit der Lesehexe (für 1 Kind):

Hier wird mit der Lesehexe, dem Kartenrahmen und allen Karten gespielt.

Die Karten werden mit der grünen Seite nach Oben auf den Tisch gelegt. Der Kartenrahmen kommt vor den Spieler. Jetzt wählt der Spieler eine beliebige Karte (allerdings eine auf der links das Symbol und daneben die Anfangsbuchstaben des Wortes zu sehen sind) aus und legt sie links in den Kartenrahmen. Jetzt wird die dazu passende Karte herausgesucht und rechts in den Kartenrahmen gelegt. Das Wort wird vorgelesen. Zur Kontrolle stellt der Spieler die Lesehexe in die Kontrollstanzungen der Karten. Wenn das Wort stimmt, passen beide Füsse der Lesehexe in die Vertiefungen. Falls nicht, wird einfach die nächste Karte ausprobiert…

Der Ablauf wird einfach mit allen weiteren Karten durchgespielt … und eine Rückseite haben die Karten ja auch noch ;-)

Diese Variante eignet sich prima zur Selbstbeschäftigung, aber natürlich auch mit einem Elternteil oder Geschwisterchen als Hilfestellung.

Variante 2 - Paare suchen (für 2-6 Kinder)

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Zu dieser Variante gehören alle Karten, der Kartenrahmen, die Lesehexe und der Würfel.

Die Karten werden in zwei Gruppen mit der grünen Seite nach oben auf den Tisch gelegt. Auf einer Seite liegen die Wortanfangskarten, auf der anderen die mit dem Wortende.

Beginnen darf der Spieler der am schönsten „AEIOU“ sagen kann… Er würfelt einmal. Zeigt der Würfel eine Hexe, darf der Spieler eine beliebige Karte auswählen. Zeigt er eine Farbe, wird eine Karte gewählt, auf der der Anfangsbuchstabe die gleiche Farbe hat.

Zu dieser Karte sucht der Spieler jetzt das passende Wortende. Kontrolliert wird wieder mit dem Kartenrahmen und den Füßen der Lesehexe.  Stimmt das Wort behält das Kind beide Karten, ist es falsch werden beide Karten wieder zurückgelegt und das nächste Kind ist an der Reihe.

Das Spiel ist beendet, wenn es eine gewürfelte Farbe nicht mehr gibt oder nur noch ein Kartenpaar übrig ist. Jeder stapelt seine gewonnenen Karten. Der Spieler mit dem höchsten Stapel gewinnt.

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Variante 3 - Alphabet auf- und abbauen (für 2-6 Kinder)

Hier wird mit der Lesehexe, dem Kartenrahmen, dem Würfel und allen Karten gespielt.

Es werden alle Karten mit den farbigen Buchstaben nach oben auf den Tisch gelegt und dabei ungefähr gleichmäßig an alle Kinder verteilt.

Das Alphabet wird aufgebaut:

Das Kind mit der Buchstabenkarte A beginnt. Die Karte wird auf den Tisch gelegt und die Hexe darauf gestellt, dann wird gewürfelt. Zeigt der Würfel eine Farbe? Dann darf das Kind das Alphabet bis zum nächsten Buchstaben mit der gleichen Farbe ablegen. Die Hexe wandert natürlich mit. Zeigt er die Hexe darf das Kind die Farbe auswählen und alle Buschstaben bis zu dieser Farbe ablegen. Hat es einen Buchstaben nicht selber, darf es die anderen Kinder fragen: „Wer hat das D?“ So geht es weiter bis das ganze Alphabet abgelegt wurde.

Das Alphabet abbauen:

Zurück zum A geht es wieder wie beim Aufbau. Zeigt der Würfel eine Farbe, zieht die Lesehexe bis zu dieser, zeigt er die Hexe wählt der Spieler eine Farbe aus. Die Karten, die die Hexe dabei übersprungen hat, werden vom Spieler aufgenommen. Dabei kann der Spieler sich zu jedem aufgenommenen Buchstaben ein Wort einfallen lassen, welches nicht auf der jeweiligen Karte steht. Das Spiel endet wenn die Hexe auf dem A gelandet ist. Wer am Spielende die meisten Karten sammeln konnte, hat gewonnen.

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Variante 4 - Verflixte Buchstabensuppe (für 3-6 Kinder)

Bei dieser Variante werden die 13 grünen Buchstabenkarten mit dem Buchstaben A bis M benötigt, dazu der Kartenrahmen, ein Blatt Papier und ein Stift für jedes Kind.

Die Karten werden mit der Buchstabenseite nach oben, durcheinander auf dem Tisch verteilt – das ist die „Buchstabensuppe“. Das Kind mit den längsten Haaren darf beginnen – sie ist die Buchstabenhexe.

Bis auf die Buchstabenhexe schließen alle Kinder die Augen. Dann nimmt die Buchstabenhexe drei Karten aus der Buchstabensuppe und ruft „Augen auf! Welche Buchstaben fehlen in der Suppe?“  Das Kind, welches den fehlenden Buchstaben errät, ruft ihn und wenn es stimmt, darf es sich einen Hexenbesen auf ihr Blatt malen. Liegt es allerdings falsch, muss ein bereits vorhandener Hexenbesen durchgestrichen werden. Wurden alle drei Buchstaben erraten, werden wieder alle Karten auf den Tisch verteilt und das nächste Kind ist an der Reihe. Das Spielende ist erreicht, wenn jedes Kind einmal Buchstabenhexe war. Wer die meisten Hexenbesen auf seinem Blatt hat, hat dieses Spiel gewonnen.

Eine weitere Runde wäre mit den gelben Buchstabenkarten (N bis Z) möglich. Oder für Fortgeschrittene … einfach das komplette Kartenset benutzen…. Hier steigert sich nicht nur die Schwierigkeit, sondern auch der Spaßfaktor… jeder sitzt da …“gleich hab ich es“ „Nein ich“ usw. macht richtig viel Spaß…

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Variante 5 Wort Mix - Max (für 3-6 Kinder)

Natürlich brauchen wir auch wieder die Buchstabenkarten, evtl. die Lese-Hexe und für jeden Spieler einen Stift und ein Blatt Papier.

Die Karten werden mit der grünen Seite nach oben gelegt – Wortanfang und Wortende sollen zusammenpassen. Hier darf das Kind mit den kürzesten Haaren als Worthexe beginnen und während die anderen die Augen schließen, vertauscht er oder sie bei 3 Wörtern die Karten. Dann heißt es „Augen auf – was stimmt hier nicht?“

Wie bei Variante 4 wird bei richtiger Antwort ein Hexenbesen aufs Papier gezeichnet und bei einer falschen Antwort einer durchgestrichen.

Sind alle drei Fehler gefunden, werden die Wörter wieder richtig zugeordnet und es beginnt eine neue Runde. War jedes Kind an der Reihe, werden die Hexenbesen gezählt und Gewinner ist wieder der Spieler mit der höchsten Anzahl.

Eine zweite Spielrunde gelingt auch mit den gelben Karten!

Variante 6 Die Hexe fliegt hoch (für 2-6 Kinder)

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Wieder werden alle Karten sowie ein Blatt Papier und ein Stift benötigt.

Die Buchstaben mischen, dabei ggf. das Y aussortieren. Jedes Kind erhält 4 Karten, alle anderen kommen an die Seite. Die Karten so halten, dass keiner die Karten sehen kann.

Das Kind mit den hellsten Augen beginnt. Es schreibt ein beliebiges Wort auf sein Blatt und liest es vor. Alle anderen Kinder schauen, ob sie einen oder mehrere Buchstaben des Wortes auf ihren Karten haben. Ist dies der Fall ruft es: „Mein (Buchstabe nennen) fliegt mit.“ Die Karte wird abgelegt. Bei mehreren passenden Buchstaben wählt das Kind einen aus. Auch das Kind, welches das Wort aufgeschrieben hat, darf eine Karte ablegen. Im Uhrzeigersinn geht es mit den anderen Spielern weiter. 

Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler alle Karten abgelegt hat.

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Variante 7 Zauberwörter (für 3-6 Kinder)

Auch hier nehmen wir alle Karten, die Lese-Hexe, ein großes Blatt Papier, ein kleines Blatt Papier und ein Stift.

Jetzt werden alle Karten gemischt und mit den farbigen Buchstaben nach oben auf den Tisch gelegt. Das älteste Kind zeichnet einen Hexenbesen auf das große Blatt. Er sollte aus einem Besenstil mit 12 Fächern und natürlich den Borsten bestehen. Die Hexenfigur wird auf die Borsten des Hexenbesens gestellt.

Hexenkind ist der Spieler mit der kleinsten Nase. Es schreibt ein Wort auf das kleine Blatt und hält ihn versteckt. Dann zeichnet es für jeden Buchstaben des zu erratenden Wortes ein Feld unter den Hexenbesen. Nun nehmen reihum die Kinder eine Buchstabenkarte vom Tisch und fragen, ob dieser im Zauberwort enthalten ist. Fall ja, trägt das Hexenkind den Buchstaben in die Felder ein. Das Kind, welches den richtigen Buchstaben erraten hat, behält die dazugehörige Buchstabenkarte. Wenn es falsch war, antwortet das Hexenkind mit „Nein“ und zieht die Hexenfigur ein Feld auf dem Hexenbesen vor. Die Buchstabenkarte wird zurückgelegt.

Das Spielende ist erreicht, wenn entweder das Zauberwort vollständig erraten wurde oder die Hexenfigur am Ende des Besenstiels angekommen ist.

Der Spieler der das Zauberwort erraten hat, bekommt neben seinen erratenen Buchstabenkarten noch eine weitere beliebige Karte.

Hat das Hexenkind mit der Hexenfigur gewonnen, ist der Spieler in der nächsten Runde erneut das Hexenkind und darf sich ein neues Zauberwort ausdenken.

Diese Spielvariante knüpft etwas freundlicher an Galgenraten an. Eine bekannte Variante - super aufgehübscht…

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Unser Fazit:

Die Lese-Hexe ist ein gelungenes Lernspiel für Vorschulkinder bzw. Kinder bis zur 3. Klasse. Obwohl es erst einmal sehr einfach aussieht, ist es doch sehr umfangreich. Dabei sollte auch beachtet werden, dass die Anleitung sich mit den vorliegenden Varianten auch vom Schweregrad her steigert. Erst dachte ich, dass ich es nicht als Familienspiel beschreiben würde, da ich dachte, dass die größeren Kinder schnell das Interesse verlieren, aber das Gegenteil ist der Fall. Ein Spiel – viele Varianten. Dass es so umfangreich sein könnte, obwohl es nach viel weniger Möglichkeiten aussieht, (durch wenig benötigtes Material) haut mich um und zeigt mit wie viel Phantasie und Können an die Idee herangegangen wurde und mit wie viel Liebe es umgesetzt wurde. Auch die Gestaltung des Spiels und die Spielanleitung lassen keine Wünsche offen. Wir können dieses Spiel allen Eltern / Großeltern von Vorschulkindern / Schulkindern nur empfehlen!!!

Lesehexe

  • 7 Spiele zum Einüben von Buchstaben und einfachen Wörtern
  • Spielfigur ist als Lernkontrolle und Stiftehalter verwendbar
  • verschiedene Schwierigkeitsgrade für anhaltenden Lernspaß
  • ein spannendes Lernspiel mit 7 Spielideen für 1 - 6 Kinder von 5 - 8 Jahren
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Familie Lindner aus Wilsdruff