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Familie Koser spielt "Titus Tentakel"

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Um was geht´s bei dem Spiel?

Nachdem sich jeder Spieler für eine Farbe entschieden hat, stellt man seine Schiffe an den Start. Gewürfelt wird im Uhrzeigersinn. Hat man gewürfelt, darf man auf das entsprechende Farbfeld vorrücken - dabei darf kein Feld von 2 Spielern besetzt sein. Sollte bereits jemand auf dem Feld stehen, rückt man einfach bis zum nächsten freien Feld derselben Farbe vor.

Wer das Ziel überquert, bekommt einen Goldtaler und darf wieder vor zum Start und von neuem beginnen. Der Spieler, der als erster 3 Goldtaler hat, gewinnt.

Aber halt! Da gibt es doch noch TITUS TENTAKEL. Würfelt ein Spieler ROT, darf er auf das rote Feld ziehen und auf den großen Knopf drücken, so dass sich Titus Fangarme über das Spielfeld ausbreiten. Alle Spielfiguren, die getroffen werden und auf den tiefer liegenden Spielplan fallen, müssen wieder am Start beginnen. Verrutscht die Figur nur leicht, darf sie auf dem Spielfeld bleiben.

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Der Praxistest:

Die Anleitung ist wirklich gut geschrieben, leicht verständlich und vor allem: kurz!

Aufbauen stellt ebenfalls kein Problem dar. Nachdem man das Spielbrett aus dem Karton nimmt, findet man alle benötigten Teile (Würfel, Spielfiguren, Münzen...) in der Schachtel.

Der Karton stellt einen Teil der Spielfläche dar. Nachdem man das Spielbrett wieder eingesetzt hat und die zwei kleinen Felsen eingesteckt hat, fehlen nur noch der Körper von Titus und die Spielfiguren. Schon geht es los.

Mausi (fast 5) hat das Spiel direkt verstanden. Der Würfel ist etwas größer als die "Zahlenwürfel", die wir normalerweise haben und liegt deshalb gut in der Hand. Nachdem gewürfelt wurde, zog Mausi ganz motiviert bis zu dem von ihr gewürfelten Feld. So ging das eine Weile, bis sie endlich rot gewürfelt hat. (Und mal ehrlich, genau darauf freut sich ja jedes Kind). Die Begeisterung hielt sich leider nicht all zu lange, denn das Drücken der roten Scheibe entpuppte sich als schwerer als gedacht. Die Tentakel werden mit Hilfe der herein gedrückten Luft ausgefahren. Drückte Mausi zu zaghaft, passierte nichts. Drückte sie stärker, aber langsam, passierte ebenfalls nichts. Wenn sie zu stark draufschlug, regten sich zwar endlich die Arme, allerdings vielen oft die Figuren einfach schon durch ihren Schlag vom Spielfeld. Mit Übung wird es definitiv besser, jedoch war der erste Spielspaß bei Mausi recht schnell vorbei.

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Fazit:

In der Theorie ist Titus Tentakel ein wirklich schönes Spiel. Das Spielbrett, die Figuren und der Würfel sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Auch die Regeln sind leicht zu verstehen und in der Anleitung kurz und verständlich zusammengefasst. Ebenso gefällt uns der schnelle und unkomplizierte Auf- und Abbau.

Der Deckel des Spiels sitzt extra erhöht, so das man Titus direkt auf dem Spielfeld belassen kann, wenn man den Karton verschließt.

Was die Altersempfehlung betrifft sind wir zwiegespalten. Die Regeln und der Farbwürfel sind für 4-Jährige absolut geeignet, allerdings taten sich sowohl Mausi als auch ihre Freundin sehr schwer mit dem Drücken von Titus. Wir hätten es besser, bzw. leichter gefunden, wenn die Armbewegung durch einen anderen Mechanismus ausgelöst würde.

Wirklich schade finden wir auch, dass die Ecken des Spielbretts sehr schnell aufreißen. Um an die Spielfiguren zu kommen, muss man dieses ja immer entnehmen und danach wieder einsetzen. Eine Verstärkung der Ecken wäre unserer Meinung nach sehr sinnvoll.

Im Großen und Ganzen ist Titus Tentakel ein sehr schönes, liebevoll gestaltetes Spiel, das – wenn man die Krake selbst drücken kann – auch wirklich unterhaltsam ist. Da 4 Jahre ja die unterste Grenze des Mindestalters darstellt, sind wir uns sicher, dass es mit 5/6 auch bei uns schon viel besser funktionieren wird.

Titus Tentakel

  • Titus Tentakel von HABA bietet einen tollen 3-D-Aufbau
  • Kraken mit 5 ausfahrbaren Armen, die ohne Batterie funktionieren
  • einfache Regeln, sodass man schnell losspielen kann
  • ein witziger Spielspaß für die ganze Familie für 2 - 4 Spieler von 4 - 99 Jahren
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