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Familie Koser spielt "Tier auf Tier"

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Worum geht´s?
Die Regeln sind schnell erklärt. Bei Tier auf Tier geht es darum Tiere zu stapeln, ohne das der so entstehende Turm umfällt. Grundstein des Ganzen ist das Krokodil. Das wird für alle Spieler gut erreichbar in die Mitte des Tisches gestellt. Nun erhält jeder Mitspieler immer ein Tier von jeder Tierart.

Auf geht´s, es wird gewürfelt. Folgende Szenarien sind möglich:

•    Würfelt man die "1", darf man ein Tier auf das Krokodil stapeln
•    Bei einer "2" sind es 2 Tiere, die gestapelt werden müssen
•    Erscheint die Sprechblase, darf ein anderer Mitspieler bestimmen welches Tier man stapeln muss
•    Das Ausrufezeichen bedeutet, man darf einem anderen Mitspieler ein Tier geben und dieser es stapeln muss.
•    Würfelt man das Krokodil, darf man ein Tier seiner Wahl an den Kopf oder Schwanz des Krokodils stellen. So vergrößert sich die Stapelfläche
Sollte man beim Stapelversuch ein oder mehrere Tiere zu Fall bringen, müssen diese auf den eigenen Tierhaufen. Wer als erstes keine Tiere mehr hat, gewinnt.

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Es wird gespielt:

Beim designen der Tiere wurde wirklich mitgedacht. Dank der jeweiligen Form haben die einzelnen Figuren einen recht sicheren Stand und greifen gut ineinander ohne abzurutschen.
Wenn man lange oder gar nicht das Krokodil würfelt, gestaltet sich das Stapeln aber gar nicht so einfach. Dafür ist die Freude dann umso größer, wenn alles so klappt wie man sich das vorstellt.

Bei unserer Maus hat das auf jeden Fall viel besser geklappt als ich es erwartet hätte. Mit großer Freude und totaler Leichtigkeit stapelte sie ein Tier nach dem Anderen. Im Gegensatz zu ihr hatte ihre Oma da etwas mehr Schwierigkeiten mit dem Stapeln, was zu einer ziemlich angestrengten Mine und einem riesigen Stapel an Tieren führte. Mausi noch 1 Tier...Oma 10...

Und weil das Stapeln so viel Spaß macht, hat unsere Maus irgendwann einfach mit allen Tieren einen riesigen Turm gebaut. Das Spiel ist also nicht nur ab 2 Spielern geeignet, sondern auch perfekt, um sich alleine damit zu beschäftigen.
 

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Fazit:
Mittlerweile besitzen wir doch recht viele HABA Spiele und bis auf wenige Ausnahmen sind wir restlos begeistert. So auch im Fall von Tier auf Tier. Unsere Maus kannte das Spiel bereits aus dem Kindergarten, dementsprechend war die Freude natürlich riesig, als der Osterhase es ihr gebracht hat.

Die Feinmotorik und Konzentration wird gefordert und das alles mit jeder Menge Spaß. Neben den liebevoll designten Figuren, ist die gut verständliche Anleitung ein weiteres Plus. Beim Spielen selbst merkt man schnell, dass man als Erwachsener nicht automatisch im Vorteil ist. Durch das Würfeln spielt zum einen Glück eine Rolle, zum anderen haben Kinder manchmal einfach ein ruhigeres Händchen. So ist nicht, wie bei vielen Spielen von Anfang an klar, dass der Erwachsene gewinnt, sondern es bleibt bis zum Ende spannend. Auch wenn Tier auf Tier offiziell ab 2 Spielern ist, so kann ich nur sagen: auch alleine kann man sich damit wunderbar eine ganze Zeit lang beschäftigen, ohne dass es langweilig wird.

Übrigens hat dieses Spiel das Rätsel unseres "Verfühlt nochmal" Berichts gelüftet. Für die, die sich nicht erinnern: Die Schlangen gibt es bei beiden Spielen und somit gehen wir mal davon aus, dass sie zusammen hergestellt werden, aus diesem Grund wurde einfach nicht extra drauf geachtet, ob die bedruckte Seite für alle Spiele Sinn macht.

Abschließend kann ich nur sagen: Ein großartiges Spiel, dass mir als Mama mindestens genau so viel Spaß macht wie unserer Maus.

Tier auf Tier

  • Tier auf Tier von HABA ist ein witziges Stapelspiel, das seit über 10 Jahren kleine und große Spieler begeistert
  • fördert die Auge-Hand-Koordination geschickter Stapelkünstler
  • schult das vorausschauende und dreidimensionale Denken
  • ein wackeliges Stapelspiel für 2 - 4 Spieler von 4 - 99 Jahren, mit Solospiel
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