Soziale Kompetenz – Die emotionale Entwicklung eines Kleinkindes

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Die Fähigkeit, mit den eigenen Gefühlen und denen anderer umgehen zu können, andere zu verstehen, ihnen zu helfen oder sie zu trösten, sind wichtige Meilensteine in der emotionalen Entwicklung eines Kleinkindes. Positive frühe Erfahrungen bezüglich Mitgefühl, Verständnis, Vertrauen und Zuverlässigkeit in Zusammenhang mit den engsten Bezugspersonen sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Kinder sich sozial und emotional gesund entwickeln und zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können.

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Soziale Kompetenz


Wie Kinder Emotionen kennenlernen

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Emotionales Lernen beginnt gleich in den ersten Lebensmonaten. In den folgenden Jahren werden verschiedene Fertigkeitsbereiche der emotionalen und sozialen Kompetenz weiterentwickelt, bilden sich parallel zueinander aus und beeinflussen sich auch gegenseitig. Dazu zählt der Ausdruck von Emotionen über die Sprache, Gestik oder Mimik, das Kennenlernen unterschiedlicher Emotionen und deren Auslöser und auch das Regulieren der eigenen Gefühle. Von Beginn an äußern Babys ihre Emotionen, allerdings zunächst ohne Sprache. Trotzdem können Eltern spielend leicht erkennen, ob ihr Baby fröhlich ist oder verärgert. Gleichzeitig begreifen Babys in den ersten Lebensmonaten, wie ihr Umfeld Emotionen an sie ausstrahlt. Das bedeutet, dass sie schon sehr früh die beruhigende Stimme ihrer Mutter erkennen. Sobald sich die Sprache eines Kleinkindes so entwickelt hat, dass auch sprachliche Gefühlsäußerungen möglich sind, wird das Repertoire emotionaler Kommunikation sehr viel größer. Mit der Zeit lernt ein Kind über seine Gefühle zu sprechen und erwirbt die Fähigkeit, emotionale Situationen und Reaktionen bei sich und anderen vorauszusehen.

Soziale Fähigkeiten liegen in der Natur des Menschen

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Alle Kinder haben gemeinsam, dass sie als soziale Wesen geboren werden, die den Kontakt zu anderen Menschen suchen, Gefühle empfinden und sie auch wahrnehmen. Trotzdem kann es für Kleinkinder schwierig sein, Wut, Trauer, Trotz oder auch Streit einzuordnen und zu verarbeiten. Deswegen ist es wichtig, die soziale Kompetenz zu trainieren und in unterschiedlichen Situationen immer wieder zu üben, wie ein harmonisches Miteinander funktionieren kann.

Die soziale Kompetenz spielerisch fördern

Die soziale Kompetenz mit Puppen fördern

Ein wertvolles Erfahrungsfeld für Kinder ist das Rollenspiel mit Puppen. Indem sie ihren eigenen Alltag nachspielen, Handlungsweisen der Erwachsenen nachahmen und ihre Gefühle in einen spielerischen Zusammenhang bringen, entwickeln sie ihre emotionalen und sozialen Fertigkeiten weiter. Im Beitrag „Puppenfreunde für jedes Kind“ erfahren Sie mehr, dazu wie der Alltag mit HABA-Puppen spielerisch entdeckt werden kann.

Die soziale Kompetenz mit Spielwelten fördern

Der eigenen Fantasie freien Lauf lassen oder Erlebtes nachspielen: Mit den bunten Spielwelten geht das ganz besonders gut! Alleine oder auch gemeinsam bieten die Arche Noah, der Bauernhof oder der Zoo viele Spielmöglichkeiten.

Die soziale Kompetenz mit Handpuppen fördern

Kaspar, Rotkäppchen, Zauberer oder Wolf: Handpuppen können die lustigsten und unterschiedlichsten Geschichten erzählen! Die Kinder können selbst in das Rollenspiel eintauchen oder sich von kleinen Theaterstücken begeistern lassen.