Sicherheit: das A und O bei HABA

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Hausinterne Qualitätssicherung und externe Prüfverfahren

Alle HABA-Produkte entsprechen im Material und der Verarbeitung sämtlichen europäischen und nationalen Vorschriften für die Sicherheit von Spielzeug und erfüllen auch die US-Normen, genauer ASTM Standard Consumer Safety Specification on Toy Safety (F 963).

Sie erfüllen die europäische Spielzeug-Richtlinie (2009/48/EG) und entsprechen den Vorgaben der EU-Richtlinie zur allgemeinen Produktsicherheit (2001/95/EG) und der EU-Norm für die Sicherheit von Spielzeug (EN 71). Eine weitere wichtige Norm im Bereich der Produktion von Baby- und Kleinkindprodukten ist die Schnullerhalter-Norm EN 12586. Jede HABA-Schnullerkette beispielsweise wird durch den TÜV Rheinland extern geprüft.

Prüfung von Spielsachen aus Holz

Das HABA-Holzspielzeug durchläuft sowohl unsere hausinterne Qualitätssicherung als auch externe Prüfverfahren. Dabei sind mechanische Sicherheitstests sehr wichtig. Dazu gehören:
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Prüfschablonentests:
Sowohl die HABA-Designer als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hausinternen Qualitätssicherung führen Prüfschablonentests durch. Hiermit stellen sie fest, dass die Elemente eines Produkts so groß sind, dass sie nicht von Kindern unter drei Jahren in den Mund gesteckt und somit möglicherweise verschluckt werden können. Darüber hinaus achten die Prüfer natürlich auch darauf, dass die Länge von Schnüren oder Ketten so gewählt ist, dass keine Strangulationsgefahr besteht.

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Einweichtest und Zugprüfung:
Bevor alle anderen Prüfungen durchgeführt werden, heißt es für die Holzspielzeuge zunächst: planschen für die Sicherheit! Denn in der sogenannten Einweichprüfung werden die Spielzeuge insgesamt 4-mal für 4 Minuten vollständig in Wasser eingelegt. Dazwischen gibt es eine 10-minütige Pause. Ist diese Prüfung abgeschlossen, beginnen die mechanischen Sicherheitstests, z.B. die Zugprüfung. Jedes greifbare Teil mit einem Werkzeug mit 10 kg für 10 Sekunden gezogen. „Die Norm fordert hier eigentlich nur 9 kg bei Kleinkindspielzeug und Schnullerketten. Für uns ist es aber ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, noch einmal ein Kilo ‘draufzupacken’. Nach all den Prüfungen dürfen keine verschluckbaren Kleinteile frei werden“, erklärt Matthias Löhnert, der für die Qualitätssicherung der HABA-Spielwaren verantwortlich ist.

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Schlag- und Falltests:
Im Alltag werden Spielsachen von ihren kleinen Besitzern mal aus dem Kinderwagen geschleudert, mal auf den Boden geworfen oder gegen andere Spielsachen geschlagen … Kurz gesagt: Die Spielsachen machen so einiges mit. Und dass sie all das und noch viel mehr auch aushalten, wird bereits frühzeitig überprüft, lange bevor die Produkte zu den kleinen Kunden nach Hause kommen. Im Rahmen der strengen Qualitätstests wird bei der sogenannten Schlagprüfung aus einer Höhe von 10 cm ein Gewicht von 1 kg einmalig auf das Spielzeug fallengelassen. Wenn Schnullerketten getestet werden, wird das gleiche Gewicht aus gleicher Höhe insgesamt 5-mal fallengelassen. Bei der Fallprüfung werden Spielzeuge generell – aus einer Höhe von 137 cm insgesamt 5-mal fallengelassen. Damit geht HABA über die Anforderung der europäischen Norm hinaus, die nur eine Fallhöhe von 85 cm vorschreibt, und richtet sich nach den strengeren US-Anforderungen. Da sowohl die Schlag- als auch die Fallprüfung grundsätzlich immer bei HABA durchgeführt wird, müssen die Produkte so einiges aushalten.

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Prüfung der Speichel- und Schweißechtheit:
Kinder unter drei Jahren entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen und natürlich werden auch die Spielsachen mit Händen und Mund ausgiebig erkundet. Deshalb werden grundsätzlich alle Greiflinge, Bausteine und Schnullerketten von HABA beim TÜV Rheinland LGA Nürnberg auf Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160 geprüft. „Intern überwachen wir die Anforderungen, indem wir ein Tuch mit einer Speichel- und Schweißsimulanz tränken und dieses mehrmals mit Druck über die polierten Holzteile reiben“, erklärt Matthias Löhnert.

Prüfung von Spielsachen aus Stoff, Kunststoff, Pappe und anderen Materialien

Testen, testen und nochmals testen … das gilt auch für Produkte aus allen anderen Materialien. Spielsachen aus Stoff beispielsweise werden vom TÜV Rheinland auf Schadstoffe geprüft: Sie werden unter anderem nach der Richtlinie für Azofarbstoffe (synthetische Farbstoffe) 2002/61/EG der Richtlinie getestet. Bei der Verwendung von Kunststoffen ist die Reach-Verordnung 1907/2006 einzuhalten. Die Tests bei HABA gehen weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Auch die Produkte, die Teile aus Pappe und andere Materialien enthalten, werden selbstverständlich nach allen geltenden Vorschriften getestet.